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das Feenkind, sein Einhorn und der grüne Drache - zu Besuch bei der Waldfee

Das Feenkind, sein Einhorn und der grüne Drache

zu Besuch bei der weisen Waldfee

 

Vorwort:

 

Ich spiele in der Geschichte als Menschenmädchen Selina mit. Selina ist also mein Deckname, bzw. der meines inneren Kindes, des kleinen Mädchens in mir.

 

Das Feenkind Fairyma spaziert mutterseelenallein durch den Zauberwald. Dieser Zauberwald wird auch "Wald zwischen den Welten" genannt. Er ist also ein Portal, über das man in verschiedene Welten gelangen kann. Hier kommen alle Wesen zusammen und halten Treffen ab usw. Kurzgesagt, der Wald ist einfach ein Gemeinschaftsbereich für die Wesen aus den verschiedensten Welten.

 

Gelangweilt setzte Fairyma ihren Weg durch den Wald fort und kam zu einer Lichtung. "Bäh! Hier ist ja auch nix los! Niemand unterwegs heute? Schade eigentlich. Mir ist soooo langweilig!" denkt sich Fairyma und rümpft ihre kleine Feennase. Die kleine Fee setzte sich in eine Wiese, und lehnte sich mit dem Rücken an einen Baum.

 

Da hörte sie plötzlich ein Rascheln im Gebüsch. "Wer ist da?" fragte Fairyma." Hinter dem Gebüsch befindet sich das Tor zum Reich der Einhörner. Und tatsächlich trabte hinter dem Gebüsch ein stolzes, wunderschönes Einhorn hervor und gesellte sich zu Fairyma. "Hallo Fairyma!" rief es. "Hallo Einhorn! Schön, dass Du kommst! Was führt Dich denn in die Zwischenwelt?" "Ich habe von unserer Einhornkönigin Casiopaya den Auftrag bekommen, Dir als Dein persönliches Begleiteinhorn zur Seite zu stehen und Dir Gesellschaft zu leisten. Dies ist auch mit Deiner Mutter, der Feenkönigin Holly holunderblüte abgesprochen. Die Zeit ist nun reif dafür, dass Du Dein eigenes Einhorn bekommen sollst." Fairyma freute sich und hüpfte in die Höhe. Dann schwebte sie ein kurzes Stück und landete direkt auf dem Rücken des Einhorns. Dann sagte sie: "Das ist ja super! Komm, lass mich gleich eine Runde auf Dir reiten. Und, ach ja, Deinen Namen hast Du mir auch noch nicht verraten." Das Einhorn nickte und trabte los. Dann wurde sein Blick traurig und es sagte: "Weißt Du Fairyma, ich habe noch keinen Namen. Man sagte mir immer, der richtige Zeitpunkt werde noch kommen, an dem ich meinen Namen erhalte." Fairyma tätschelte das Einhorn ermunternd und antwortete: "Ja, wirst sehen, der Augenblick Deiner Namensgebung ist bald da, das spüre ich." "Hoffentlich hast Du recht!" seufzte das Einhorn.

 

Nachdem Fairyma auf ihrem Einhorn ein paar Runden durch den Wald geritten war, ließ sie sich wieder an der Lichtung auf den kühlen Waldboden nieder. Das Einhorn setzte sich neben Fairyma und fraß seelenruhig Gras und Kräuter. Plötzlich hörten beide ein Geräusch aus einer anderen Richtung. "Was war das? Hast Du das auch gehört?" fragte das Einhorn. "Ja, aber was war das?" erwiderte Fairyma fragend. "Es kam aus der Richtung, wo sich das Tor zur Menschenwelt befindet. Menschen kommen hier ausgesprochen selten her, meistens sind es Kinder." erklärte das Einhorn und sah sich prüfend um. Ein Mädchen, namens Selina ging auf die Lichtung zu und sah die Fee und das Einhorn dort sitzen. "Schau Fairyma! Ein Menschenmädchen." flüsterte das Einhorn und wies mit seinem Lichthorn in die Richtung, wo Selina stand. Fairyma sah das Mädchen jetzt auch und sprach es an. "Hallo!" Selina zuckte zusammen. "er war das?" flüsterte Sie. "Iich! Schau Dich mal um!" rief Fairyma Selina zu. Selina dachte sich: "Also habe ich mir die Fee und das Einhorn wohl doch nicht eingebildet, als ich auf die Lichtung zu ging?" Jetzt kam das Einhorn zu Wort. Es schien Selinas Gedanken gehört zu haben. Es sagte: "Nein liebes Mädchen, Du hast Dir das keinesfalls eingebildet. Wir sitzen leibhaftig hier vor Dir!" "Du bist tatsächlich ein Einhorn! Das ist ja toll! Aber sagt mir, wo bin ich denn hier gelandet?" "In einer Zwischenwelt, genauer gesagt in einem Zauberwald. Nun, möchtest Du nicht meine Freundin, die Feenprinzessin auch noch begrüßen? Und wie heißt Du denn?" "Mein Name ist Selina, und ich begrüße Euch Beide aufs Herzlichste!" "Hallo Selina! Was machst Du denn hier?" fragte Fairyma. "Ach, in der Menschenwelt habe ich Figuren, eine Fee mit ihrem Einhorn, und als ich mir vorstellte, wie es wohl wäre, wenn die beiden lebendig wären, war ich auf einmal hier! Übrigens habe ich auch noch einen Drachen aus Plüsch. Kann es sein, dass dieser hier bei Euch auch irgendwo lebt und existiert?" "Es ist gut möglich, dass er im Reich der Drachen lebt. Und wer weiß, vielleicht kommt er ja noch zu uns." meinte Fairyma. Während sich Fairyma mit Selina unterhielt, hörte das Einhorn aufmerksam zu. Dann sagte es: "Selina ist ein sehr schöner Name. Willst Du wissen, was er bei uns magischen Wesen bedeutet?" "Moment, zuerst möchte ich gerne wissen, wie Du heißt liebes Einhorn." erwiderte Selina. "Selina, ich habe noch keinen Namen. Hast Du vielleicht einen Vorschlag?" "Während Du mir die Bedeutung meines Namens erklärst, will ich überlegen und vielleicht fällt mir ein Name für Dich ein." Das Einhorn war damit einverstanden und begann mit seiner Erklärung. "Selina bedeutet: "Perle der Liebe", also damit ist nicht Eure menschliche Liebe zwischen Mann und Frau gemeint, sondern die bedingungslose Liebe, die Liebe zu allem, was ist." "Das ist hochinteressant! Ja, ich liebe Tiere und die Natur im Allgemeinen sehr. Danke für Deine schöne Erklärung." "Bitte gerne! Und jetzt bist Du an der Reihe. Ist Dir schon ein Name für mich eingefallen?" Einen kleinen Moment saß Selina noch grübelnd da, dann sagte sie: "Hm, ja, ich glaube schon. Mir ist der Name Miranda eingefallen." "In wie fern würde der Name für mich passen?" "Der Name Miranda kommt bei uns ursprünglich aus dem lateinischen, und bedeutet "die bewundernswerte", und Ihr Einhörner seid wirklich bewundernswerte Wesen, das muss ich schon sagen!" "Oh danke für Dein Kompliment und den schönen Namen Selina! Liebe Fairyma, was würdest Du sagen, wenn Dein Einhorn zukünftig Miranda heißen würde?" "Das könnte ich mir gut vorstellen!" Fairyma ging auf Selina zu, umarmte sie und sagte: "Danke, dass Du meinem Einhorn einen Namen gegeben hast!" Alle 3 freuten sich, besonders das Einhorn Miranda.

 

Nachdem sie zu dritt eine Weile auf der Wiese saßen, machte Fairyma einen Vorschlag: "Wie wär's, wenn wir meine Freundin und Lehrerin Aurea Silvae besuchen gehen?" "Aurea Silvae, der Name sagt mir was! Ist das eine Waldfee, oder vielleicht sogar die Anführerin und Leiterin aller Waldfeen?" erwiderte Selina. "Ja, Du hast recht! Woher weißt Du das?" wollte Fairyma wissen. "Ich kenne sie und bin mit ihr befreundet. Sie ist eine sehr weise und gutmütige Fee. Aurea Silvae bedeutet übrigens "Licht des Waldes" auch das weiß ich." Fairyma und Miranda waren verblüfft, dass Selina so viel wusste. Dann erwiderte Miranda: "Ja, aber sie kann auch ganz schön böse und streng sein, bei Eindringlingen, die entweder dem Wald und seinen Bewohnern etwas Böses tun, oder allgemein der Natur Schaden zufügen." "Das ist doch klar, da muss sie ja streng sein." meinten Fairyma und Selina einstimmig.

 

Gerade als Fairyma, Selina und Miranda zu Aurea Silvae aufbrechen wollten, hörten sie ein Rauschen in der Luft. Kurze Zeit später landete ein Drache. Es war genau der grüne Drache, von dem Selina gesprochen hatte. "Hallo Ihr lieben! Mein Name ist Green Dragona. Ich bin ein Drache der Hoffnung, der Heilung und des Glücks. Und natürlich fühle ich mich dem Licht und der weißen Magie zugehörig." "Herzlich willkommen in unserer Runde liebe Dragona!" sagte Selina. "Möchtest Du uns auch zur Waldfee Aurea Silvae begleiten?" wollten Fairyma und Miranda wissen. "Ja, ich komme gern mit Euch!" antwortete Green Dragona voller Freude. Und dann ging es endlich los. Fairyma ritt mit Einhorn Miranda voraus, Selina flog mit Dragona hinterher in den tiefen Wald hinein, bis sie zum Haus der Waldfee kamen. Als sie vor dem Häuschen angekommen waren, sagte Miranda zu Fairyma: "So, und jetzt wirst Du an die Türe klopfen." "Okay." erwiderte Fairyma und klopfte an die Tür. "Wer ist da?" fragte eine Stimme von drinnen. "Aurea Silvae, wir sind's!" riefen die 4 im Chor. Aurea Silvae öffnete die Tür. "Oh hallo Fairyma! Na wem bringst Du denn da alles mit?!" "Hallo! Darf ich vorstellen? Das sind meine drei neuen Freunde Miranda, Selina und Green Dragona." "Sehr erfreut!" sagte die Waldfee und bat alle 4 herein zu kommen. "Wollt Ihr Vanillepudding mit Feenstaub drüber und einen Tee dazu?" fragte Aurea Silvae, während sich Selina, Dragona, Fairyma und Miranda niedersetzten. "Ähm wie soll ich das verstehen, Vanillepudding mit Feenstaub drüber?" fragte Selina verwirrt." Bevor Aurea Silvae etwas dazu antworten konnte, sagte Fairyma: "Du musst Dir das so vorstellen, als wie wenn man bei Euch in der Menschenwelt einen Pudding mit fein geriebenen Nuss-Streuseln garnieren würde." "Also ich habe noch nie Pudding mit Nuss-Streusel gegessen. Das ist für mich etwas völlig neues." "Na was ist jetzt? Möchtet Ihr einen Vanille-Feenstaubpudding oder nicht?" fragte Aurea Silvae. "Ja bitte!" sagten alle vier. "Ach ja und noch was zum Tee: Er ist nicht mehr heiß, sondern kühlgestellt. Selina, bei Euch in der Menschenwelt würde man Eistee dazu sagen." "Das ist schon okay." sagten die vier Freundinnen. Aurea Silvae stellte 4 Schüsselchen Pudding und 4 Tassen Tee auf den Tisch. "Du selber isst keinen Pudding?" fragte Fairyma. "Nein, heute nicht." erwiderte Aurea Silvae und nahm einen Schluck Tee. Der Tee wurde mit frischem Waldhonig gesüßt, und der Pudding schmeckte tatsächlich etwas nussig durch den Feenstaub, aber echt lecker! Alle 5 unterhielten sich gut in Aurea's gemütlichen Waldhäuschen.

 

Die Abenddämmerung brach herein. "Oh! Es ist schon fast dunkel! Ihr müsst wieder in Eure Reiche zurück, sonst verirrt Ihr Euch noch im Wald." sagte Aurea Silvae besorgt. Dann fügte sie noch hinzu: "Besonders Dir Selina würde ich dringend raten, wieder in die Menschenwelt zu gehen. Ich freue mich aber, wenn Ihr bald mal wieder kommt!" Sie alle stimmten der guten alten Waldfee zu und meinten auch, dass es besser wäre, sich auf den Heimweg zu machen, bevor die völlige Dunkelheit der Nacht den Wald erfüllte. Aurea Silvae schnippte dreimal mit den Fingern. Augenblicklich flog eine kleine Elfe beim Fenster herein. "Ja, Herrin der Waldgeister, Sie haben gerufen?" "Ja meine liebe Louna, ich habe einen Auftrag für Dich. Bringe das Menschenkind Selina bitte heil zum Tor, dass in die Menschenwelt führt." "Ja Herrin, dass mache ich gerne."

 

Sie verabschiedeten sich zuerst von Aurea Silvae, und draußen vor dem Haus verabschiedeten sich die 4 Freundinnen voneinander. In alle Richtungen flogen sie davon. Die Waldelfe Louna geleitete Selina zum Tor. Bevor Selina in die Menschenwelt zurückkehrte, bedankte sie sich noch herzlich für den Geleitschutz der kleinen Elfe. Diese antwortete fröhlich: "Bitte, bitte! Habe ich gerne gemacht! Komm bald wieder!" "Mach ich!" Rief Selina zurück und verschwand in der Menschenwelt.

 

Geschrieben am: 12.4.2012

 
   

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