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Wanderung zwischen den Welten - Besuch im Blumenland

Ich spürte die Berührung von Engelsflügeln und hatte danach das Gefühl, dass ich selbst schwebe wie ein Engel. Ich schwebte also, aber ich wusste zuerst noch nicht wohin mich meine Flügel tragen würden. Ich spürte auf jeden Fall die Anwesenheit meines Schutzengels, der mich auf meiner Reise begleitete.

 

Zuerst befand ich mich in einer Zwischenwelt. Es waren/sind dort viele Türen, die wie ich vermutete in verschiedenste Welten führen. Aber ich wusste anfangs nicht, welche Türe ich öffnen sollte. Ich beschloss, bei verschiedenen Türen zu probieren, ob sie aufgehen. Gesagt, getan. Ich versuchte eine Türe zu öffnen und es gelang mir.

 

Nachdem ich durch die Tür geschwebt war, landete ich auf einem schmalen Weg. Rechts und links von diesem Gehweg waren Wiesen, auf denen Blumen blühten. Ich traute mich nicht einmal in der Wiese zu gehen, weil ich Angst hatte, die schönen Blumen zu zerstören. Also entschied ich mich, dass es besser wäre am Gehweg zu bleiben. Mein Schutzengel begleitete mich nach wie vor.

 

Nachdem ich einige Zeit diesen schmalen Weg entlang gegangen war, kam ich zu einem Durchgang, der in einen Wald hinein führte. Eine Weile stand ich vor diesem Durchgang. Immer wieder half mir mein Schutzengel wieder ins Schweben zu kommen. Ich schwebte also in den Wald hinein. Nach einiger Zeit kamen wir, also mein Schutzengel und ich zu einem Gewässer, auf dem ein Floß schwamm. Ich stieg zuerst ins Wasser, dass sich ganz angenehm anfühlte und dann setzte ich mich auf das Floß. Das Floß trieb den Fluss entlang. Nach einiger Zeit wollte ich plötzlich wieder ins Wasser. Ich kletterte vom Floß und war wieder im Wasser. Ich hielt mich aber am Floß fest, damit es nicht ohne mich davon treiben konnte. Ich wollte ja schließlich wissen, wohin es mich bringen wollte. In dem Fluss waren auch kleine Inseln, an denen mein Schutzengel und ich mit dem Floß vorbeischwammen. Plötzlich hielt das Floß an. Ich kletterte aus dem Wasser. Unter meinen Füßen spürte ich Gras. Ich war ganz nass, aber kalt war mir nicht. Ich fühlte mich ganz wohl. Nun ging ich auf dieser Wiese weiter. Ich wusste nach wie vor das Ziel meiner Reise nicht.

 

Plötzlich hörte ich Gesang und Trommeln. Ich ging genau in die Richtung, aus der die Geräusche kamen. Ich war neugierig und wollte wissen, was da los war. Dann konnte ich auf einmal eine Kleine Fee wahrnehmen, die bei mir vorbeihuschte. Dan kam noch eine, und noch eine, und noch eine. „Ist da ein Treffen?“ Fragte ich mich gedanklich.

 

Schließlich kam ich auf einen Platz auf dem sich verschiedene Wesenheiten versammelt hatten. Dort waren Feen, Elfen, Zwerge, Gnome, Zauberer, Hexen und sogar Kinder, die den Weg dorthin fanden.

 

Ein Kleines Mädchen kam auf mich zu, gab mir die Hand, begrüßte mich und führte mich zu einer Schaukel. Sie wollte wohl mit mir schaukeln, denn sie setzte sich auf die Schaukel rechts neben mir. Ich setzte mich auf die Schaukel und fing an zu schaukeln. Das Mädchen, dass neben mir schaukelte lachte vor Freude. Es war ein liebes Lachen. Nun wollte ich während dem Schaukeln mit dem Mädchen eine kleine Unterhaltung beginnen. Aber halt! Plötzlich kam ein Zwerg vor die Schaukel gelaufen, auf der ich saß. Ich konnte grade noch rechtzeitig abbremsen und sagte: „Hallo kleiner Zwerg. Pass auf sonst tue ich Dir noch unabsichtlich weh und das will ich nicht. Geh besser ein Stück weg von der Schaukel.“ Aber der kleine Knirps blieb trotzdem vor der Schaukel stehen. Ich hielt die Schaukel ganz an, blieb aber noch eine Weile auf ihr sitzen. Dann stieg ich doch ab und dann stellte sich der Zwerg neben mich hin und nahm meine Hand. Zu zweit entfernten wir uns von der Schaukel. Dann liefen uns plötzlich eine Fee und das kleine Mädchen, dass früher auf der Schaukel neben mir saß hinterher. Die Fee und das Mädchen riefen aufgeregt: „Nein! Du darfst diesem Zwerg nicht folgen!“ Ich fragte: „Warum denn nicht?“ „Er ist ein böser Zwerg!“ Sagte die Fee. „Er hat mich auch schon einmal in eine Höhle eingesperrt!“ Fügte das Mädchen aufgeregt hinzu. Ich fragte neugierig weiter: „Und wer hat Dich gerettet?“ Das Mädchen antwortete: „Weißt Du, hier kann man mit allen möglichen Mitteln kommunizieren. Ich habe einfach telepathisch einen Hilferuf weggeschickt und gehofft, dass er irgendwo ankommt. Nach einiger Zeit kam eine Hexe und rettete mich.“ Während unserer Unterhaltung flüchtete der Zwerg. Ich fragte weiter: „Habt Ihr nicht dafür gesorgt, dass er verhaftet wird?“ Diesmal antwortete die Fee: „Er war gefangen, aber er hat es geschafft auszubrechen.“ Wütend sagte ich: „Na der wird schon sehen, was er davon hat! Eines Tages wird der sicher wieder gefasst und kann nicht mehr ausbrechen!“ „Hoffentlich hast Du recht.“ Erwiderte das Mädchen seufzend. Ich bedankte mich dann zum Schluss der Unterhaltung bei dem Mädchen und der Fee, weil sie mich retteten.

 

Nun fühlte ich mich an diesem Ort nicht mehr so sicher. Ich wollte nun wieder zurück in die Zwischenwelt und probieren, welche Türe sich noch öffnen ließ. Ich ging nun wieder zurück zu dem schmalen Gehweg, wo rechts und links davon die Wiesen waren. Ich ging also wieder den schmalen Weg entlang zur Tür, um wieder in die Zwischenwelt zu gelangen.

 

Als ich mich wieder in der Zwischenwelt befand, sagte ich zu meinem Schutzengel: „Bitte führe mich zu einer Tür, die in eine Welt führt, in der nur gute Wesen leben.“ Danach kam ich auch schon zu einer Türe. Im Schloss steckte ein Schlüssel. Ich drehte den Schlüssel um und öffnete die Tür.

 

Nun ging ich durch die Tür, kam aber dann nicht weiter, weil vor mir eine Frau stand. Es war eine hochgewachsene und mächtige Frau. Sie sagte: „Guten Abend! Was Willst Du den hier?“ Ich sagte ihr, dass ich im Guten komme und mir sehr gerne die Welt anschauen wollte. Dann fügte ich hinzu, dass mein Schutzengel mich zu dieser Tür führte. Nach diesem Satz ließ mich die Frau ohne Probleme vorbei und als ich durch die zweite Türe, die die Frau mir öffnete durchschwebte, war ich wieder in einer anderen Welt. Diese hochgewachsene, mächtige Frau war also eine Wache, die darauf acht gibt, dass nur gute Geschöpfe in diese Welt kommen.

 

In dieser Welt, in der ich mich gerade befand gab es wieder Gewässer. Diesmal hatte ich kein Floß. Ich ließ mich von der Strömung treiben, aber ich ging nicht unter. Es fühlte sich so an, als wie wenn man durchs Wasser schweben würde.

 

Dann sah ich eine Insel näher kommen. Ich trieb also direkt auf sie zu. Ich trieb momentan sehr schnell und ich hatte Angst gegen den Felsen, den ich am Ufer sah zu prallen. Aber sehr bald merkte ich, dass meine Angst unbegründet war. Kurz vor dem Felsen wurde die Strömung langsamer und ich kam ganz sanft am Ufer an, ohne gegen den Felsen zu prallen. Nun kletterte ich aus dem Wasser auf den Felsen. Der Felsen war wie eine Stufe geformt. Eine Zeitlang ging ich noch über diesen Stein und plötzlich spürte ich Sand unter meinen Füßen. Ich befand mich also an einem Strand. Ich setzte mich in den Sand und griff mit den Händen in den Sand hinein. Ich nahm ein Bisschen Sand und ließ Sandkörner aus meinen Händen rieseln. Dies machte ich ein paar Mal. Der Sand war warm. Dann passierte einige Zeit nicht viel. Ich saß nur da im Sand und ließ Sand durch meine Finger gleiten. Ich hörte dem Wasser zu, wie die Wellen rauschten. Außerdem hörte ich auch noch Wasservögel. Ich genoss das Ausruhen am Strand. Eine Fee kam zu mir und sagte: „Hallo! Leg Dich doch hin.“ Das hatte ich sowieso schon vor und so gehorchte ich der Fee und legte mich in den Sand. Es war sehr entspannend.

 

Nach der Ruhezeit am Strand beschloss ich wieder ins Wasser zu gehen und mich wieder zurücktreiben zu lassen. Ich ging also zurück zu der Felsenstufe und ging wieder ins Wasser. Ich drehte mich in die Richtung aus der ich gekommen war und ließ mich zurücktreiben. Es gefiel mir sehr gut in dieser Welt und am Strand. Aber nun wollte ich schauen, was es sonst noch zu entdecken gab.

 

Als ich dann wieder bei der Tür war, begegnete mir abermals die Wachfrau. Sie fragte mich freundlich: „Und, wie hat es Dir gefallen in unserer Insel- und Wasserwelt?“ Ich lächelte die freundliche Frau an und antwortete: „Danke, hat mir sehr gut gefallen.“ Die Frau lächelte zurück und nahm meine Hände in ihre Hände. Dann sagte sie: „Dann kannst Du ja wieder kommen.“ Als nächstes umarmte sie mich und küsste mich auf die Wangen. Ich freute mich über die Zuneigung, die sie mir entgegenbrachte, aber trotzdem war ich verwundert, mit welcher Selbstverständlichkeit die Frau mich umarmte und mich auf die Wangen küsste. Ich lächelte die Wachfrau nochmals an und hatte plötzlich das Bedürfnis, ihr über den Kopf und die Haare zu streicheln. Das tat ich dann auch. Sie hatte kurzes gewelltes Haar. Warum ich das Bedürfnis verspürte, dieser mir eigentlich fremden Frau über den Kopf zu streicheln weiß ich nicht. Dann verabschiedete ich mich von ihr. Sie winkte mir nach und ich verschwand wieder in die Zwischenwelt. Die Türe schloss sich hinter mir und ich sperrte sie wieder ab.

 

Plötzlich entdeckte ich eine Türe auf der in großen Buchstaben „Blumenland“ draufstand. Das zog mich magisch an und ich wollte unbedingt ins Blumenland. Ich musste dreimal an die Tür, die ins Blumenland führt klopfen, damit die Türe aufging. Diesen Impuls bekam ich von meinem Schutzengel. Nachdem ich dreimal klopfte, ging die Tür sogar von selbst auf.

 

Als ich durchgehen wollte, hielt mich mein Schutzengel noch davon ab und erklärte mir, dass ich die Blumenelfen und Blumenfeen erst noch um Erlaubnis bitten musste, um dieses Land betreten zu dürfen. Dies ist ein Zeichen besonderer Höflichkeit. Also sagte ich: „Guten Abend, Ihr guten Wesen des Blumenlandes. Ich komme im Guten und würde mir gerne das Land ansehen. Darf ich eintreten? Bald darauf merkte ich, dass ich wieder zu schweben begann. Ich schwebte durch die Tür und war im Blumenland. Mein Schutzengel erklärte mir, dass das Blumenland ein besonders Natur belassenes Land ist. Mir fiel auch auf, dass im Blumenland eine besondere Ruhe und viel Frieden herrscht.

 

Im Blumenland gibt es nicht nur Blumen, sondern auch noch andere Pflanzen wie z.B. Bäume und Sträucher. Mein Schutzengel und ich kamen gerade zu einem Baum. Unter dem Baum waren auf einer Wiese ganz viele Blumen. Ich bat meinen Schutzengel mir zu helfen, dass ich wieder schweben konnte. Ich wollte auf keinen Fall ein Blümchen zertreten. Es war auf der Wiese ein ganzes Blumenmeer und kein freies Fleckchen, wo nur Gras wuchs. Mein Schutzengel half mir wieder in diesen wunderbaren Schwebezustand zu kommen und wir flogen und schwebten weiter. Die Luft war frisch, klar und immer wieder von den besten Düften erfüllt. Ich dachte mir: „Dieses Land ist sicher ein Kraftort.“ Egal, wohin man geht und wohin man sieht, überall die schönsten Blumen, Bäume und Pflanzen. Schmetterlinge, Insekten und Vögel haben im Blumenland ein richtiges Paradies.

 

Plötzlich kam ein Vogel zu mir, und setzte sich auf meine Hand, genauer gesagt auf meine Handfläche. Ich war zuerst verwundert darüber, denn so zahm sind Vögel normalerweise nie. Aber dieser Vogel dürfte wissen und spüren, dass ich die Natur gern habe und das ich ihm nichts zuleide tun würde. Wie gesagt, so etwas kannte ich bisher nicht, dass Tiere, in diesem Fall Vögel so großes Vertrauen zu einem Menschen haben. Plötzlich sprach der Vogel per Gedankenübertragung mit mir. Er sagte: „Hallo! Schön, dass Du gekommen bist.“ Ich lächelte den Vogel an und streichelte ihm über sein Gefieder. Der Vogel zuckte zuerst etwas zusammen und wollte fast wegfliegen, aber ich beruhigte ihn indem ich sagte: „Nein, bleib ruhig da. Du brauchst keine Angst haben kleiner Vogel. Ich wollte Dir wirklich nichts tun. Ich wollte Dich nur streicheln.“ Daraufhin erwiderte der Vogel: „Du bist ein liebes und gutes Mädchen. Komm wir wollen zur Königin des Blumenlandes fliegen.

 

Mein Schutzengel half mir wieder in den Schwebezustand zu kommen und der Vogel flog voraus. Nun flogen wir sozusagen im Gänsemarsch. Ganz vorne flog der Vogel, dahinter ich, und hinterher flog mein Schutzengel. Wir flogen weiter und immer weiter. Immer wieder begrüßten mich Pflanzen und winkten mir mit ihren Ästen und Blumen nickten mir mit ihren Köpfchen zu. Ich konnte aber nicht alle schnell genug zurückgrüßen, weil wir so schnell flogen. Aber ich hoffte, dass es mir die Pflanzen und Blumen nicht übel nahmen.

 

Plötzlich kamen wir zu einem Schloss. Es war ein prächtiges Schloss mit vielen Blumen drum herum. Feen tanzten und der Vogel sagte: „Diese Feen und Elfen tanzen immer, weil sie sich über die schöne Natur freuen, und um die Königin zu ehren. „Das muss eine wunderbare Königin sein!“ Dachte ich mir.

 

Wir schwebten ins Schloss. Als erstes kamen wir in die große Empfangshalle. Dort wuselte es nur so vor lauter Gestalten. Elfen, Schmetterlingsfeen, usw. usw. Sogar Vögel flogen darin herum. Es war/ist aber immer ein Fenster offen, wo sie jeder Zeit wieder rausfliegen konnten. Die Geräusche waren ein Mischmasch aus Gesang, Stimmengewirr und Vogelgezwitscher. Dieses Geräuschdurcheinander war aber keinesfalls unangenehm, ganz im Gegenteil. Die verschiedensten Geräusche harmonierten gut zusammen. So etwas erlebte ich das erste Mal. „Komm! Wir wollen zur Königin!“ Sagte der Vogel, der vor mir aufgeregt herumflatterte.

 

Gesagt, getan. Wir schwebten weiter. Unter mir sah ich wenig später eine Treppe. Ich brauchte die Stiegen nicht hinauf zugehen, weil ich mich nach wie vor im Zustand des Schwebens befand. Wir schwebten bis ganz hinauf zum Thronsaal. Die Luft im Schloss war/ist erfüllt mit den besten Blumendüften, weil es im Schloss auch Blumen und Pflanzen gibt. Auf den Pflanzen sitzen Feen und Elfen ganz andächtig und bewachen das Schloss und die Pflanzen im Schloss. Es wuchsen sogar Bäumchen im Schloss. Die Bäume waren wie Säulen, die den Bau stabil und zusammenhalten sollen.

 

Oben beim Thronsaal angekommen, bat mich der Vogel, dass ich zur Tür des Thronsaals gehen solle, um anzuklopfen. Mir wäre eigentlich lieber gewesen, dass der Vogel ganz vorsichtig mit seinem Schnabel anklopft. Denn den Vogel kennt die Königin gewiss schon. Ich teilte dem Vogel meinen Gedanken mit und er sagte lächelnd: „Dich wird sie schon herzlich empfangen. Die Königin schaut immer allen, die ihr das erste Mal begegnen als erstes in ihr Herz. Und dort sieht sie dann, was Du für ein Mensch bist. Du brauchst keine Angst zu haben.“ Plötzlich kam mir ein Vergleich in den Sinn und ich dachte mir: „Das Herz ist im Blumenland anscheinend der Personalausweis, an dem z.B. die Königin wirklich erkennt, wie jemand ist.“ Ich fand, bzw. finde diese Ansicht sehr interessant, dass dort zuerst ins Herz geschaut wird. Das Herz ist der innere Personalausweis, den jeder von Geburt an bei sich trägt.

 

Mit klopfendem Herzen und etwas aufgeregt ging ich also zur Tür und klopfte zaghaft an. Danach hörte ich trippelnde Schritte und die Tür ging auf. Eine kleine Fee schaute mich verwundert an. Ich verbeugte mich und fragte die Fee: „Guten Tag! Ist die Königin des Blumenlandes zu sprechen?“ Da sah ich schon, wie die Königin mir, bzw. uns zuwinkte als wollte sie sagen „Tretet nur ein!“ Der Vogel flog vor und als nächstes ging ich hinein, verbeugte mich nochmals und ging auf den Thron zu. Ich begrüßte die Königin und sagte: „Majestät, Ihr regiert ein schönes, zauberhaftes Land!“ Die Königin war sehr erfreut über mein Kompliment und begrüßte mich sehr herzlich. Sie sagte: „Guten Tag! Ich freue mich sehr über Deinen Besuch und Dein Kompliment. Ich bin Königin Blumenia.“ „Sehr erfreut!“ Antwortete ich und verbeugte mich abermals. Kleine Feen flogen um mich herum und begutachteten mich neugierig. Ich musste lachen als ich sah, dass der kleine Vogel sich auf der Schulter einer Fee bequem machte. So konnte er alles in Ruhe beobachten.

 

„Was führt Dich ins Blumenland?“ Fragte die Königin. „Oh, ehrwürdige Königin, ich wollte mal andere Welten erkunden und in der Zwischenwelt entdeckte ich die Tür, auf der ganz groß „Blumenland“ draufsteht. Das zog mich magisch an und ich wollte da unbedingt hinein.“ Gab ich zur Antwort. „Und wie gefällt es Dir hier bis jetzt?“ Fragte Königin Blumenia weiter. Ich erwiderte: „Sehr gut! Das ist der Schönste Ort, den ich bisher überhaupt gesehen habe. Und alle sind so freundlich und fröhlich. Das finde ich auch so schön. Sogar die Vögel sind so zahm.“

 

Nach einiger Zeit sagte die Königin: „Nun möchte ich Dich bitten zu gehen. Ich habe nämlich heute noch einen Empfang. Ich schicke Dich ja nur ungern weg und möchte auch nicht unhöflich sein, aber der Empfang ist schon fix für heute festgelegt. Sei mir bitte nicht böse.“ Ich fand es zwar schade, dass wir schon gehen mussten, aber ich war keinesfalls böse auf die liebe und freundliche Königin. Der Vogel flog von der Schulter der Fee und war plötzlich neben mir. Die Königin sagte noch: „Bitte behalte uns immer gut in Erinnerung und Du kannst auch selbst Blumen im Blumenland pflanzen, auch wenn du gerade nicht im Blumenland bist.“ Ich schaute die Königin an und fragte: „Wie denn?“ „Denk einfach immer wieder oder jeden Tag an eine Blume und gleich danach an das Blumenland. So pflanzt Du eine Blume oder eine andere Pflanze sozusagen gedanklich im Blumenland. Und noch schöner wird die Pflanze, wenn Du die Pflanze mit viel Liebe in Deinen Gedanken erschaffst. So kommt dann die Pflanze mit Deiner Liebe ins Blumenland.“ Diese Vorstellung gefällt mir. Die Königin sprach weiter: „Und wenn Du mithilfst das Blumenland zu gestalten, versichere ich Dir, dass Du auch immer den Zugang zum Blumenland haben wirst.“ Das war, bzw. ist eine erfreuliche Mitteilung. Als nächstes fragte ich weiter, ob es eine Möglichkeit gibt, noch schneller ins Blumenland zu gelangen. Die Königin antwortete: „Schließe Deine Augen und denke an eine Blume. Und danach sagst Du dreimal Blumenland. Und die Blume an die Du denkst, nimmst Du sozusagen als Geschenk für’s Blumenland mit. Und die Blume ist für Dich auch der Schlüssel ins Blumenland. Es genügt also nicht, wenn Du nur dreimal Blumenland sagst, ohne an eine Blume zu denken.“ Diese Möglichkeit ins Blumenland zu kommen gefiel mir so gut, dass sogar mein Herz jubelte. Mich stimmte es etwas traurig, dass ich mich schon von Königin Blumenia verabschieden musste. Aber ich wollte sie wegen dem Empfang, den sie am selben Tag noch hatte nicht länger stören. Ich bedankte mich bei Königin Blumenia für die Informationen und verabschiedete mich von ihr.

 

Der Vogel flog voraus aus dem Thronsaal und ich und mein Schutzengel hinterher. Mein Schutzengel hielt mich an der Hand und sagte mit sanfter Stimme: „Genau dieses Land wollte ich Dir in dieser Meditationsreise zeigen.

 
   

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