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Schnupprella und Shalina

Schnupprella & Shalina

 

Ich wollte unbedingt in die Elfenwelt reisen, und suchte nach Möglichkeiten, um dies zu tun. Es gibt, wie jeder weiß nicht nur gute Elfen, sondern auch böse. Und ich wollte eine Möglichkeit finden, sicher und geschützt ins Elfenland zu reisen. Schließlich erfand ich den magischen Lichtballon.

 

Gleich nachdem ich einen Lichtkreis um mich herum visualisiert hatte, schloss ich die Augen und sagte dann den Spruch: „Entstehe, Du lichtvoller Elfenballon, und flieg’ mit mir in die Elfenwelt davon.“ Kurz darauf spürte ich, wie ich von einer Kraft weggezogen wurde und ich spürte ein wunderbares Schwebegefühl.

 

Kurze Zeit später öffnete ich wieder meine Augen. Ich fand mich auf einer Wiese wieder. Es war kühl, und die Wiese war mit Tau benässt. Eine kleine Elfe saß vor mir auf einer Blume und schaukelte auf ihr hin und her. Sie spielte mit einem Tautropfen, so als wäre er ein Ball. Sie warf den Tropfen in die Luft, und fing ihn gekonnt wieder auf. Dann plötzlich hörte die Blume auf zu wippen und die Elfe sah mich an. „Hallo!“ Sagte sie mit feinem Stimmchen. „Hallo! Ich heiße Jacqueline und Du?“ „Ach! Mein Name ist ganz unspektakulär.“ Sagte die Elfe zwitschernd und senkte den Kopf. „Wieso meinst Du? Wie ist Dein Name, Du liebes Elfchen?“ „Ach mein Name ist Tautröpfchen.“ Sagte die Elfe leise und spielte weiter mit ihrem Tautropfen. „Tautröpfchen!“ Wiederholte ich. „Der Name ist doch süß! Er passt zu Dir.“ Die Elfe Tautröpfchen sah mich erstaunt an. „Obwohl ich so zierlich bin?“ Ich lächelte Tautröpfchen an und antwortete: „Du hast die Gestalt einer Fee angenommen, um mich zu prüfen. In Wirklichkeit bist Du aber eine Elfe. Das spüre ich, da habe ich so ein Gefühl.“ „Du hast recht!“ Sagte Tautröpfchen, und nur wenige Augenblicke später, hatte sie die Gestalt einer kleinen pummeligen Elfe angenommen. Sie selbst war jetzt nicht größer als ein Tautropfen. Ich schaute Tautröpfchen erstaunt an. Sie fragte nur: „Was schaust Du denn so? Gefalle ich Dir etwa nicht? Würde mich ja nicht wundern! Ich bin sehr unzufrieden als Tautropfenelfe. Schon allein der Name ist blöd!“ „Ach was! Das stimmt doch gar nicht! Aber was wärst Du denn gerne für eine Elfe?“ Tautröpfchen überlegte zuerst angestrengt. Aber schließlich antwortete sie: „Hm, ich wäre gerne, ähm, eine Sternschnuppenelfe. Und dazu hätte ich auch gerne den passenden Namen.“ Ich stützte die Hand am Kopf auf und dachte nach. „Also, da könnte ich Dir vielleicht helfen.“ Tautröpfchen sprang von ihrer Blume und rief: „Wirklich? Das würdest Du für mich tun? Oh! Das wäre ja super!“ „Na klar würde ich das tun. Ich brauche mir nur vorzustellen, dass Du eine Sternschnuppenelfe bist. Ich weiß nämlich, dass die Fantasie von uns Menschen auf Euch Elfen und Eure Welt einen großen Einfluss hat.“ „Stimmt.“ Erwiderte Tautröpfchen nickend. Dann sagte sie: „So, und nun los! Fang bitte an und mach mich zur Sternschnuppenelfe, jetzt sofort! Ich mag nicht mehr als Tautropfenelfe leben.“ „Ja, einen Moment noch Tautröpfchen.“ Sagte ich. „Wir haben ja noch nicht einmal einen neuen Namen für Dich. Hast Du diesbezüglich auch schon eine Idee?“ Einige Vogelelfen, Insekten- und Schmetterlingselfen umkreisten uns. Scheinbar lauschten sie unserem Gespräch. Tautröpfchen und ich fühlten sich aber keinesfalls dadurch gestört. Die Elfen, die uns beobachteten, und unserem Gespräch lauschten, zwitscherten aufgeregt aber leise durcheinander, so als würden sie sich unterhalten. Nur verstand ich nicht, was sie sagten. „Seid bitte leise! Ich muss nachdenken!“ Sagte Tautröpfchen. Offenbar rechneten die anderen Elfen in diesem Moment nicht damit, angesprochen zu werden. Sie erschraken, flogen und flatterten in alle 4 Himmelsrichtungen davon.

 

„Nun, wie weit bist Du Tautröpfchen? Ohne einen Namen kann ich leider nichts für Dich tun. Eine Sternschnuppenelfe ohne Namen ist doch auch nix.“ „Wie meinst Du das?“ Fragte Tautröpfchen. „Na das ist so, wie eine Blume ohne Stängel, oder wie ein Stern ohne Licht. Da fehlt dann einfach etwas. Verstehst Du Tautröpfchen?“ Sie nickte. Plötzlich kam mir eine Idee für einen Namen und ich sagte: „Du Tautröpfchen, mir ist da etwas eingefallen, wie Du als Sternschnuppenelfe heißen könntest.“ „Wie denn?“ „Starschnupp.“ „Starschnupp?“ „Ja. Star ist das englische Wort für Stern, und Schnupp kommt von der Schnuppe. Dieser englisch/deutsche Name bedeutet also nichts anderes als Sternschnuppe.“ Tautröpfchen rümpfte die Nase. „Starschnupp? Nein, verzeih mir, aber der Name Starschnupp gefällt mir nicht.“ Ich atmete tief durch. „Puh! Dann musst Du Dir eben selbst was überlegen.“ Antwortete ich.

 

„Ich hab’s!“ Rief Tautröpfchen plötzlich aus. „Ich möchte bitte Schnupprella, die Sternschnuppenelfe sein!“ Sagte Tautröpfchen begeistert und hüpfte auf und ab. Während des Herumhopsens, verlor sie ihren Tautropfen. Er fiel in die Wiese. „Okay, Du möchtest also Schnupprella, die Sternschnuppenelfe sein.“ Tautröpfchen nickte heftig. „Gut Tautröpfchen, dann muss ich mich jetzt aber ein Bisschen konzentrieren. „Ja gut, mach nur. Ich geb’ Dir die Zeit, die Du brauchst.“ Erwiderte Tautröpfchen gelassen und hopste weiter durch die Gegend.

 

Zuerst konzentrierte ich mich auf die kleine Elfe, und dann stellte ich mir vor, dass sie blonde Haare hatte, und das ihre Kleidung und die Flügel fast durchsichtig sein sollten. Einzelne Haarsträhnen waren mit glitzerndem Sternenstaub geschmückt. Nachdem ich mir dies alles so intensiv vorgestellt hatte, öffnete ich die Augen. Vor mir stand sie nun, die Sternschnuppenelfe Schnupprella. Ihre Augen leuchteten, denn ihre Freude war groß. In der Hand hielt sie eine kleine Sternschnuppe. „Danke Jacqueline, dass Du mir geholfen hast! Du hast mir meinen Elfentraum erfüllt! Zum Dank will ich Dir immer gerne eine Freundin und Schutzelfe sein!“ „Vielen Dank Schnupprella. Es ist auch für mich eine Freude, Dich so glücklich zu sehen. Ich habe Dir gerne geholfen. Außerdem nehme ich Dein Freundschaftsangebot natürlich sehr gerne an.“ „Das freut mich. Aber, da fällt mir grad noch etwas ein. Du solltest auch einen Elfennamen bekommen Jacqueline.“ „Ich? Einen Elfennamen? Wieso meinst Du? Ich bin doch keine Elfe.“ „Das zwar nicht Jacqueline, aber Du hast ein gutes Herz, genau wie eine Elfe.“ Ich war gerührt, wegen dem, was die Elfe sagte. Dies teilte ich ihr dann auch mit und sie meinte nur: „Also Jacqueline, wenn Du eine Elfe wärst, was denkst Du, wie Du heißen würdest?“ Spontan kam mir ein Name in den Sinn und ich antwortete: „Shalina.“ „Shalina? Das ist ein schöner, wohlklingender Name. Und passt nebenbei auch gut zu Deinem Menschennamen, Jacqueline-Shalina.“ „Stimmt.“ Sagte ich und nickte zustimmend. „Nur habe ich keine Ahnung, was der Name Shalina bedeuten könnte.“ „Tja, dass ist eine gute Frage!“

 

Plötzlich sagte Schnupprella: „Shalina bedeutet Sonnenaufgang! Wenn Du eine Elfe wärst, dann wärest Du die Elfe des Sonnenaufgangs. Oh wie ist das schön! Und obwohl Du ein Mensch bist, bist Du für mich wahrlich ein Sonnenaufgang, weil Du mich aus meinem Leben als Tautropfenelfe befreit hast und so meinen Traum erfüllt hast.“ „Danke Schnupprella! Also heiße ich in der Elfenwelt jetzt Shalina?“ „Ja, Du bist Shalina, die menschliche Botschafterin der Elfenwelt.“ „Und was muss ich als Botschafterin der Elfenwelt tun?“ „Zum Beispiel eine Geschichte über unser Zusammentreffen schreiben, und diese dann im Internetz veröffentlichen und…“ „Verzeihe, dass ich Dich unterbreche, liebe Schnupprella, aber es heißt Internet.“ „Oh entschuldige. Ich kenne mich bei Euch in der Menschenwelt nicht so gut aus.“ „Macht ja nix.“ Erwiderte ich, und die Elfe fuhr mit ihren Erklärungen fort. „Du bist auch Ansprechperson für Elfen, die Hilfe brauchen. Beispiel: Eine Elfe kommt zu Dir, weil sie mit ihren Aufgaben überfordert ist. Du hast nun die Möglichkeit der Elfe zu helfen, indem Du einfach weitere Elfen erfindest, die diese eine Elfe bei der Arbeit unterstützen.“ „Okay gut, ich verstehe.“ Erwiderte ich. Schnupprella fügte noch hinzu: „Das ist wirklich eine ernste Angelegenheit. Es glauben leider nicht sehr viele Menschen an uns. Ich frage Dich also Shalina: Nimmst Du diese ehrenvolle Aufgabe an?“ „Ja, ich nehme diese sogar sehr ehrenvolle Aufgabe an.“ „Gut, nun wird es sich wie ein Lauffeuer unter den Elfen verbreiten, dass es eine neue Botschafterin gibt und ich bin mir sicher, Du wirst bald den ersten Besuch bekommen.“ „Okay, ich stelle mich darauf ein.“

 

Nach einiger Zeit sagte Schnupprella: „Nun muss ich aber los Shalina! Ich will ja auch die anderen Sternen- und Sternschnuppenelfen kennenlernen.“ „Okay Schnupprella! Viel Spaß in Deinem neuen Aufgabengebiet und viel Glück!“ „Danke Shalina. Ich komme Dich gerne besuchen. Und wenn Du mich brauchst, schließe die Augen, denke an mich und rufe dreimal meinen Namen.“ „Mach ich!“ Kurze Zeit später war Schnupprella verschwunden, und ich kehrte wieder in die Menschenwelt zurück.

 
   

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