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Ein Engel für Emely und viele andere Kinder

Ein Engel für Emely und viele andre Kinder

 

Ein Engel saß auf einem Teppich aus Licht, in der Nähe der Regenbogenbrücke, die Himmel und Erde miteinander verbindet. Er schaute vor sich hin, und überlegte, welche Aufgabe er übernehmen könnte. „Irgendwie würde ich gerne etwas mit Kindern machen.“ Dachte er sich.

 

Plötzlich hörte der Engel, wie sich andre Engel auf der Regenbogenbrücke aufgeregt unterhielten, und außerdem sah er, wie sie besorgt auf die Erde blickten. Schnell erhob er sich und flog zur Brücke hinüber. "Hallo Ihr Lieben! Was ist denn mit Euch los?" fragte der Engel. Einer der anderen Engel drehte sich zu ihm um und sagte: "Hallo! Schön, dass Du gekommen bist. Schau mal hier auf die Erde hinunter, dann siehst Du, wieso wir so besorgt sind." Der Engel tat wie ihm geheißen und schaute hinunter. Es machte sein Engelsherz traurig, was er da sah. Auf einem Schulhof wurde ein Mädchen von einigen anderen Mädchen gehänselt und verspottet. "Das ist ja furchtbar! Weiß jemand, wer dieses Mädchen ist?" Fragte der Engel. Ein zweiter Engel antwortete: "Das ist die kleine Emely. Sie geht in die dritte Klasse Volksschule. Eines ist klar, wir müssen sofort handeln! Wer könnte sich vorstellen, Emely zu helfen?" "Ich könnte mir vorstellen, Emely zu helfen, aber sie muss uns doch zuerst einmal um Hilfe bitten. Denn Ihr wisst ja alle, wir Engel unterliegen dem Gesetz des freien Willens." Sagte der Engel, der bis vor kurzem noch alleine auf dem Lichtteppich saß. Schön, dann viel Glück mit Deiner Aufgabe. Es wird sicher bald eine Bitte um Hilfe kommen." Sagten die anderen Engel. Der Engel bedankte sich, und flog zu seinem Haus, dass aus weißen, kuscheligen Wolken gebaut war. Er musste sich eine Weile zurückziehen, und sich eine Strategie überlegen, um Emely helfen zu können.

 

Nach der Schule lief Emely so schnell wie möglich nach Hause. Sie war matt und niedergeschlagen und hatte, obwohl sie so gute Noten hatte, genug von der Schule. Sie hatte es satt, gehänselt und verspottet zu werden. Zuhause wurde sie schon von ihrer Mutter und Hund Fluffy erwartet. "Hallo mein Schatz! Wie war's in der Schule?" Fragte die Mutter. Emely sank den Kopf und erwiderte: "Na wie schon? Doof wie immer natürlich!" Die Mutter seufzte und fragte dann: "Ist es noch immer nicht besser geworden? Ich habe doch mit Deiner Lehrerin gesprochen." "Nein, ganz im Gegenteil, es ist schlimmer geworden. Sie machen es ja nur wenn die Lehrerin nicht in der Klasse ist. Sie haben mich als Petze beschimpft, usw." Nach dem Mittagessen verschwand Emely in ihrem Zimmer, und Fluffy folgte ihr. Sie streichelte den Hund und sagte: "Ach weißt Du Fluffy, Du bist mein einziger, wahrer Freund und ich danke Dir dafür!" Dann dachte sie sich: "Ach, wenn nur ein Engel da wäre, der mir helfen könnte!" Emely ahnte noch nichts davon, dass ein Engel bereit war, ihr zu helfen. Nachdem sie sich eine Weile am Bett ausgeruht hatte, ging sie mit Fluffy spazieren, und erledigte danach ihre Hausaufgaben.

 

Einstweilen versuchte der Engel mit Emely's Schutzengel ins Gespräch zu kommen. "Hallo! Bist Du der Schutzengel von Emely?" "Ja, dass bin ich. Vielen Dank, dass Du meinem Schützling helfen willst, lieber Engel." "Ja, bitte gerne. Aber warum hast Du denn nicht schon früher etwas unternommen? Du bist ja ihr Schutzengel. Oder unterliegen Schutzengel auch dem Gesetz des freien Willens?" "Ja natürlich, das Gesetz des freien Willens gilt auch für Schutzengel. Nur im äußersten Notfall, wenn das Leben eines Menschen in Gefahr ist, dürfen wir auch so eingreifen, ohne das der Mensch darum bittet. Und Emely hat mittlerweile um Hilfe gebeten, indem sie sagte: "Ach wenn nur ein Engel da wäre, um mir zu helfen!" "Gut, dann steht meiner Aufgabe ja nichts mehr im Wege." Der Engel machte vor Freude einen Luftsprung und fügte dann hinzu: "Nun erzähl mir bitte etwas von Emely. Warum wird sie so gehänselt?" Der Schutzengel erwiderte seufzend: "Emely ist ein sehr verschlossenes Mädchen, sie ist aber immer gut in der Schule. Sie wird als Streberin beschimpft. Sie sind wohl neidisch, weil sie immer gute Noten hat, und die Anderen haben eher mittelprächtige, bis schlechte Noten. Emely ist eher eine Einzelgängerin. Sie wünscht sich so sehr, dass alle nett zu ihr sind, und das sie so wie viele andere Mädchen eine Freundin hat. Die Anführerin der Mädchenclique, von der Emely immer gehänselt wird heißt Nelly. Ich danke Dir, Du lieber Engel, dass Du Emely jetzt helfen wirst." "Ich danke Dir, lieber Schutzengel, dass Du mir so bereitwillig über Emely Auskunft gegeben hast. Mal sehen, was ich für Deinen Schützling tun kann."

 

Mittlerweile war es Abend geworden. Für Emely war nun die Schlafenszeit gekommen. Als die Mutter Emely ins Bett gebracht, und ihr einen Gute-Nacht-Kuss auf die Wange gegeben hatte, fragte Emely: "Mama? Darf ich morgen zuhause bleiben? Ich will nicht in die blöde Schule!" Die Mutter entgegnete: "Ich werde Dich morgen in die Schule begleiten, und mit der Direktorin persönlich ein Gespräch führen, und Du darfst dabei sein. Um 8 in der Früh haben wir morgen den Termin." "Das bringt doch eh nichts!" murrte Emely traurig. Die Mutter streichelte das Mädchen und erwiderte: "Schlaf jetzt schön, es wird alles gut!" Dann knipste sie das Licht aus, und verließ das Zimmer. Emely weinte noch eine Weile, bis sie vor Erschöpfung einschlief.

 

Plötzlich sah Emely im Traum ein helles Licht, und eine Stimme sagte: "Hallo Emely, Du liebes Kind!" "Hallo! Wer bist Du denn?" fragte Emely. "Ich bin ein Engel. Du hast doch um einen Engel gebeten, der Dir helfen soll. Nicht wahr?" "Ja, dass ist richtig." Sagte Emely und fragte den lichtvollen Engel: "Aber wie willst Du mir denn helfen? Es ist doch alles hoffnungslos!" "Aber nein, nur nicht aufgeben! Du sollst wissen, wenn Du uns Engel um Hilfe bittest, musst Du auch versuchen, uns Dein Vertrauen zu schenken. Morgen beim Gespräch mit der Direktorin wird es eine wundervolle Lösung geben, dafür habe ich schon gesorgt! Und es gibt in der Schule, die Du besuchst in einer Parallelklasse auch ein Mädchen, dass geärgert wird. Dieses Mädchen ist etwas schwächer, als der Rest ihrer Mitschüler. Deswegen wird sie gehänselt. Ihre Mutter will morgen auch zur Direktorin, und ich werde Euch hilfreich zur Seite stehen." sagte der Engel und streichelte Emely mit einem Flügel über den Rücken. Emely spürte dann auf einmal, dass es ihr leichter ums Herz wurde und atmete auf. Dann sagte sie: "Es ist gut zu wissen, dass ein Engel da ist, und mir, bzw. uns hilft. Von einem zweiten Mädchen, dass in dieser Schule gehänselt wird, wusste ich bisher nichts." Der Engel zwinkerte Emely noch ermutigend zu und sprach: "Du wirst sehen, es kommt alles so, wie ich es Dir gesagt habe." Danach flog er davon.

 

"Guten Morgen Emely! Aufstehen!" Ertönte die Stimme der Mutter. "Mag nicht!" murmelte Emely unter ihrer Decke hervor. Doch dann kam ihr der Traum wieder in den Sinn, in dem ihr der Engel erschienen war, und sie sprang plötzlich hellwach aus dem Bett. "Guten Morgen! Nanu? doch schon so hellwach? Wie kommt das so plötzlich?" Fragte die Mutter verwundert. Emely grinste leicht und erzählte der Mutter von ihrem Engelstraum, und was der Engel ihr sagte. Nicht nur Emely, sondern auch ihre Mutter war gespannt, wie das Gespräch bei der Direktorin verlaufen würde, und was als Lösung des Problems herauskommt.

 

Dann war es endlich soweit. Die Direktorin hatte beide Mütter und beide Mädchen zur gleichen Zeit vorgeladen. Es stimmte also, was der Engel sagte. Da war noch ein Mädchen, dass gehänselt wurde. Im Gespräch sagte die Direktorin, dass es bisher nichts half, mit den Klassenlehrerinnen und den KlassenkameradInnen zu sprechen. Beide Mädchen wurden danach nur noch ärger beschimpft. Schließlich kamen alle zum Endschluss, dass es wohl besser wäre, Emely und das zweite Mädchen auf eine andere Schule zu schicken. Die Direktorin kannte eine Schule, die nicht weit von hier entfernt war. Dort rief sie an, und die Schule war bereit, die 2 Mädchen zu übernehmen. Morgen sollten die beiden Mädchen schon in die neue Schule gehen. Mit diesem Ergebnis waren alle zufrieden.

 

Nach dem Gespräch gingen die Mütter mit den Mädchen Eis essen. Das wurde extra so eingefädelt, damit sich die beiden Mädchen und die Mütter austauschen konnten. Folgenden Dialog gab es zwischen den Mädchen: Emely: "Wie heißt Du eigentlich?" "Svenja." Antwortete das Mädchen schüchtern. Emely fragte weiter: "Warum wurdest Du geärgert?" Svenja antwortete: "Weil ich so schlecht in der Schule bin! Und Du?" Emely antwortete: "Mich hat meine Klasse wegen dem Gegenteil geärgert. Sie bezeichneten mich als Streberin, weil ich immer gute Noten hatte." Dann durchfuhr Emely ein Geistesblitz und sie sagte: "Du Svenja, was hältst Du davon, wenn ich Dir in der Schule helfe? Oder wir helfen uns gegenseitig. Wir könnten doch Freundinnen werden!" "Ja! Das ist eine großartige Idee! Danke Emely!" Sagte Svenja, und schlang ihre Arme um Emely's Hals. Die Mütter lachten, und freuten sich mit den Kindern.

 

Dann war es endlich soweit, der nächste Tag war angebrochen. Emely, Svenja und die Mütter machten sich gemeinsam auf den Weg zur neuen Schule. Dort wurden beide Mädchen sehr freundlich und herzlich empfangen. Die Mädchen waren aber zuerst noch skeptisch, denn wer weiß, ob die Mitschüler in der neuen Klasse immer so nett bleiben würden? Aber am nächsten Schultag, einen Tag nach dem Probetag verflogen alle Zweifel. Es gab keine Hänseleien mehr. Emely und Svenja fühlten sich pudelwohl in der neuen Schule und waren nicht mehr alleine, denn sie waren jetzt beste Freundinnen geworden, und halfen sich gegenseitig, wo es nur ging. "Danke, liebe Engel!" Sagten beide im Chor.

 

Der Engel war froh, die Mission erfolgreich erfüllt zu haben. Als er wieder in der Engelwelt im Himmel ankam, wurde er sehr gelobt und es gab für ihn im Rahmen eines großen Festes eine Überraschung. Er wurde offiziell zum Kinderengel ernannt und bekam den Namen Childrael. Er sollte von nun an allen Kindern helfen, die Probleme haben und/oder denen es nicht gut geht. Erwachsenen kann Engel Childrael helfen, ihr inneres Kind wieder zu finden. Childrael nahm die Aufgabe dankbar an, und fühlte sich geehrt. Mit dem Fest und der großen Überraschung hätte er nie und nimmer gerechnet. Nun hatte der Engel endlich seinen festen Platz in der Engelwelt. Engel Childrael strahlte jetzt noch heller, vor lauter Liebe, Dankbarkeit, Frohsinn, Glück und Zufriedenheit.

 

Geschrieben am: 24.11.2011

 
   

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