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Die Zaubertruhe

die Zaubertruhe

Es war einmal eine Familie. Diese bestand aus: Mutter Mary, Vater John und der kleinen Emily. Vater John arbeitete auf dem Bauernhof und am Feld der Familie. Immer wieder ging er auch zum Markt, um dort etwas, z.B. Eier zu verkaufen. Mutter Mary kümmerte sich um Haushalt und Kind, half aber auch immer wieder am Hofe mit. Emily war 8 Jahre alt. Sie bastelte gerne eigenen Schmuck aus Perlen.

 

Die Familie lebte gut mit John’s Verdienst. Doch dann trug es sich zu, dass eine Dürre kam und die Ernte vernichtet wurde. John war verzweifelt. Wie sollte er nun seine Familie ernähren? Schließlich musste John Kühe und Schweine verkaufen, um wenigstens ein Bisschen Geld ins Haus zu bringen.

 

Auch an Emily ging die schlechte Situation nicht spurlos vorüber. John und Mary hatten nun kein Geld mehr, um ihr neue Perlen zu kaufen. Emily war ein kluges Mädchen und ihr fiel ein, wie sie ihren Eltern helfen könnte. Als die Eltern und sie am Abend beim Tisch saßen sagte Emily: „Ich könnte Euch helfen, dass wir wieder besser leben können.“ Mary seufzte und fragte: „Ach Kind wie denn?“ „Ich habe ja schon so viele Schmuckstücke gemacht und könnte sie am Markt verkaufen.“ Schlug Emily vor. Mary sah John fragend an und fragte: „John mein Lieber, was sagst Du dazu?“ Eine Weile saß John ganz nachdenklich da und schließlich sagte er: „Eigentlich wollte ich nie, dass es soweit kommt, dass unsere Tochter mir helfen muss. Aber wenn sie ihre Schmuckstücke gerne verkaufen möchte soll sie es tun.“ Mary sah Emily an und fragte: „Emily mein Schatz meinst Du das auch wirklich ernst, dass Du uns helfen willst?“ Emily nickte. „Gut“, sagte John „dann wollen wir alles vorbereiten und morgen zum Markt gehen.“ Emily freute sich sogar darauf, den Eltern zu helfen und brachte all ihre gebastelten Schmuckstücke herbei.

 

Am nächsten Morgen ging es sehr früh los. Emily wollte unbedingt ganz alleine zum Markt gehen. John und Mary waren damit allerdings nicht einverstanden. Emily sagte: „Entschuldigt bitte, wenn ich Euch widerspreche, aber ich habe mich allein dazu entschlossen Euch zu helfen, indem ich die Schmuckstücke verkaufe, also will ich auch alleine zum Markt gehen.“ John erwiderte: „Ach Emily! Um alleine hinzugehen dafür bist Du noch zu klein und außerdem gibt es jede Menge böse Leute und Betrüger.“ „Dein Vater hat recht Emily. Er hat mich gebeten, Dich zu begleiten.“ Sagte Mary. „Bitte lasst mich alleine gehen!“ Bettelte Emily. Aber es half alles nichts. Die Eltern setzten sich durch und Mary machte sich mit Emily auf den Weg zum Markt.

 

Als Mutter und Tochter schon eine Weile unterwegs waren, und sich kurz auf eine Wiese setzten, um sich auszuruhen, sah Emily auf einer Blume ein kleines, zartes Wesen sitzen. Emily wusste sofort, was es für ein Wesen war und sagte: „Mutter! Schau! Eine Elfe!“ Die Mutter sah nichts und sagte: „Ach Kind! Du träumst. Elfen gibt es doch nur im Märchen! Wir gehen jetzt gleich weiter.“ „Nein Mutter! Es gibt Elfen. Sie passen ja auf die Natur auf, genauso wie die Feen. Die Natur hat genauso Schutzengel, genau wie wir Menschen.“ Bevor die Mutter noch was erwidern konnte sagte Emily: „Liebe Elfe da auf der schönen duftenden Blume! Ich bitte Dich, öffne meiner Mutter die Augen, dass sie Dich auch sehen kann. Gib meiner Mutter die Augen eines Kindes, so dass sie Dich sieht.“ Mary sagte: „Emily hör jetzt bitte auf mit diesem Elfengeschwätz! Wir gehen jetzt weiter.“ Das Kind hatte aber Vertrauen zu der Elfe und sagte zu Mary: „Mutter, bitte warte noch einen Augenblick. Schau jetzt noch mal auf die Blume.“ Etwas widerwillig schaute die Mutter die Blume an. Und sie glaubte nicht, was sie da sah. Wirklich und wahrhaftig saß da eine kleine zarte Elfe auf der Blume und schaukelte im Wind. Mary brachte nur ein hauchendes: „Oh! Tatsächlich!“ heraus. Dann hörte sie, wie die Elfe mit Emily ein Gespräch begann:

 

„Guten Tag mein Kind! Wo wollt Ihr, Deine Mutter und Du denn hin?“ „Guten Morgen, liebe Elfe. Zuerst einmal vielen Dank dafür, dass Du meiner Mutter die Augen geöffnet hast. Wir wollen zum Markt. Ich will meine Schmuckstücke, die ich selbst gemacht habe verkaufen, damit meine Eltern und ich wieder besser leben können.“ „Bitte zeig mir die Schmuckstücke Emily.“ Emily erschrak. Woher kannte die Elfe ihren Namen? Bereitwillig zeigte Emily der Elfe all ihre Schmuckstücke, die sie am Markt verkaufen wollte und war gespannt, wie die Elfe auf den Schmuck reagieren würde. „Oh Emily! Dieser Schmuck würde der Elfenkönigin sehr gut gefallen! Gib ihn mir, und Du wirst reichlich belohnt werden. Deine Familie muss nie mehr in Armut leben und niemals mehr Hunger leiden das verspreche ich Dir.“ Bevor Emily etwas dazu sagen konnte, mischte sich die Mutter ein und sagte: „Emily, bitte tu es nicht! Wir müssen jetzt weiter zum Markt komm! Dort kannst Du deinen Schmuck verkaufen und so war es auch ausgemacht. Wer weiß, ob die Elfe wirklich so ehrlich ist!“ „Schweig Weib!“ Rief die Elfe zornig und sah Mary mit funkelnden Augen an. Mary erschrak und zuckte zusammen. Die Elfe sprach weiter: „Du kannst Dir an Deiner Tochter ein Beispiel nehmen!“ An dieser Stelle unterbrach Emily und sagte: „Mutter, ich habe schon gespürt, dass diese Elfe vertrauenswürdig ist. Also will ich ihr den Schmuck für die Elfenkönigin geben.“ „Kind! Das ist aber jetzt nicht Dein Ernst oder?“ Fragte Mary. „Doch Mutter, es ist mein Ernst.“ Erwiderte Emily. Die Elfe blickte die Mutter nach wie vor böse an und sagte: „Das Kind hat schon recht, wenn es mir vertraut. Es wäre auch besser für Dich, wenn Du mir vertrauen würdest Mary! Oder willst Du Deine Familie ins Verderben stürzen? Willst Du, dass Ihr so arm bleibt? Deine Ungläubigkeit erzürnt mich und bringt Dir nur Unglück! Überlege jetzt ganz genau, was Du tun, und sagen willst.“

 

John fühlte sich einsam so allein im Haus. Er dachte: „Mary und Emily müssten jetzt eigentlich schon beim Markt angekommen sein.“ Plötzlich kam ihm eine Idee. Er wollte seine Frau und seine Tochter überraschen, indem er sie am Markt besuchen kommen wollte, um zu sehen, wie es mit dem Schmuckverkauf lief. Er setzte seine Idee in die Tat um und machte sich auf den Weg.

 

Mary überlegte lange, was sie nun tun sollte. Sollte sie ihrer Tochter erlauben, den Schmuck der Elfe für die Elfenkönigin zu geben? Sie dachte sich: „Ach, wenn nur John hier wäre!“ Sie ahnte ja nicht, dass er bald hier vorbeikommen würde. Nach einiger Zeit fragte die Elfe: „Nun Mary, wie geht’s jetzt weiter?“ Mary räusperte sich und sagte: „Hmhm also ich bin zum Entschluss gekommen, dass meine Tochter, also Du Emily mit ihrem Schmuck machen kann was sie will. Sie hatte ja die Idee, dass sie den Schmuck verkaufen will. Außerdem bitte ich Dich, liebe Elfe um Verzeihung. Ich weiß, es war dumm von mir gleich so misstrauisch zu sein.“ „Das ist eine kluge Entscheidung Mary. Ich will Dir auch vergeben und Euch zu einem besseren Leben verhelfen.“ Sagte die Elfe jetzt wieder freundlicher.

 

Kurz nachdem dieses Gespräch abgeschlossen war, hörte Emily hinter sich Schritte. Sie drehte sich um und erblickte John, ihren Vater. Dies teilte sie auch gleich der Mutter mit: „Mutter schau! Da kommt Vater.“ „Was? Der wollte doch zu Hause bleiben.“ Sagte Mary erstaunt. Dann drehte sie sich auch um und sah, wie er immer näher kam.

 

John glaubte er sehe nicht richtig. Da saßen seine Frau und seine Tochter auf der Wiese und quatschten, obwohl sie doch eigentlich schon längst beim Markt sein sollten! John ging schneller. Er wollte wissen, was mit den beiden los ist. „Ist etwas passiert? Oder ist Emily nur müde geworden?“ Solche Fragen stellte er sich. Kurze Zeit später war er bei den Beiden angelangt. „Vater!“ Rief Emily. Mary sah ihren Mann ganz verdutzt an und fragte: „John, ähm, wieso bist Du den hier?“ John antwortete: „Tja, eigentlich wollte ich Euch auf dem Markt besuchen kommen um zu sehen, wie der Schmuckverkauf läuft. Ich wollte Euch damit überraschen. Aber jetzt erklärt Ihr mir bitte mal, wieso Ihr hier einfach herumsitzt und nicht beim Markt seid.“ Emily und Mary erzählten John die Vorkommnisse mit der Elfe. Während Mutter und Tochter dem Vater alles erzählten, saß die Elfe ganz ruhig auf der Blume und war neugierig, was als nächstes passieren würde. Nachdem John alles gehört hatte, blickte er auf die Blume und sagte ärgerlich: „Hier ist keine Elfe! Ihr wollt mich wohl zum Narren halten!“ Emily sagte seufzend: „Nein Vater, es ist wirklich so! Glaub uns bitte!“ „Nicht zu glauben, dass deine Mutter sich von deinen kindischen Fantasien hat mitreißen lassen Emily!“ Sagte John verärgert. Fast schon den Tränen nahe drehte sich Emily wieder zur Blume, auf der die Elfe schweigend saß und sagte: „Liebe Elfe öffne auch meinem Vater die Augen, damit er Dich sieht. Gib Du auch ihm die Augen eines Kindes.“ Dann sagte sie zu John: „So, Vater und jetzt schau noch mal zur Blume.“ „Nein Emily! Das Tue ich nicht. Ich lasse mich nicht in diese Fantasiewelt mitreißen!“ In diesem Augenblick meldete sich die Elfe zu Wort: „John! Jetzt tu, was Deine Tochter Dir sagt und schau mich an! Deine Frau, Mary wollte Emily und mir zuerst auch nicht glauben und ich habe mit ihr daraufhin ein ernstes Wörtchen geredet.“ John war jetzt nicht mehr so vorlaut. Er war ganz verblüfft und sagte: „Das hat mir meine Frau Mary bereits erzählt.“ „Ja ich weiß mein Lieber das hat sie. Aber Du wolltest ihr ja nicht glauben!“ Sagte die Elfe. John kam nun auf das Thema zurück, dass die Elfe Emilys Schmuck zur Elfenkönigin bringen wollte. Er sagte: „Nun, liebe Elfe zuerst einmal möchte ich Dich ebenfalls um Vergebung bitten. Es tut mir auch leid, dass ich so ungläubig war und ich will nur das Beste für meine Familie. Darum sag mir: Welchen Lohn dürfen wir uns für den Schmuck von meiner Tochter erwarten?“ „Es ist gut so das Du deine Meinung geändert hast. Ich verzeihe auch Dir und ich will Euch helfen. Ich muss den Schmuck erst zur Elfenkönigin bringen und sie wird dann über den Lohn entscheiden.“ Sagte die Elfe. „Und wie lange würde das dauern? Wir haben nämlich nichts mehr zu Hause, von dem wir uns ernähren könnten.“ Sagte Mary. Plötzlich hielt die Elfe 3 Goldmünzen in der Hand. Eine gab sie Emily, die zweite gab sie Mary, und die Dritte überreichte sie John. Dann sagte sie: „Geht zum Markt und kauft Euch etwas. Morgen treffen wir uns wieder hier, um die selbe Zeit. Dann werde ich Euch berichten, was die Elfenkönigin gesagt hat.“ Emily, Mary und John bedankten sich für die Münzen und versprachen morgen um die selbe Zeit wieder hier zu sein. Danach verabschiedeten sie sich. Die Elfe flog mit dem Schmuck davon und die kleine Familie ging nun weiter zum Markt.

 

Beim Markt kauften sie sich alles, was sie zum Überleben brauchten. Alle 3 waren schon sehr gespannt, was die Elfe morgen sagen würde. Nach dem ausgiebigen Einkauf beim Markt gingen Emily, Mary und John fröhlich nach Hause.

 

Am nächsten Tag machte sich die Familie wieder auf den Weg auf die Wiese, wo sie sich wieder mit der Elfe trafen. „Guten Morgen!“ Hörte man schon von weitem die Elfe rufen. „Guten Morgen, liebe Elfe!“ Erwiderten Mary, John und Emily. Dann fragte Emily: „Und? Was hat die Elfenkönigin gesagt kleine Elfe?“ „Schaut mal, da in der Wiese. Da steht eine Truhe. In dieser Truhe befinden sich lauter Goldmünzen und das Beste ist, die Truhe wird niemals leer. Ihr werdet also nie mehr in Armut leben.“ Emily, John und Mary freuten sich. „Danke liebe Elfe“. Sagte die Mutter und fügte noch hinzu: „Emily, Du hast uns durch den Schmuck, den Du gebastelt hast den Segen ins Haus gebracht.“

 

Die Elfe freute sich über die Dankesworte und sagte: „Nun tragt die Truhe nach Hause. Ich habe heute noch einiges zu tun.“ Gesagt, getan. John nahm die Zaubertruhe mit den Goldmünzen unter den Arm und ging vor. Mutter und Tochter folgten ihm. Nun konnten Emily und ihre Eltern in Frieden und ohne Armut ihr Leben genießen. Sie waren der Elfe und der Elfenkönigin lebenslang dankbar.

 
 

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