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Die Elfe Rosylia

Die Elfe Rosylia

Samantha war gerade erst im magischen Reich Samhainia angekommen. Samantha war eigentlich ein ganz normales Menschenmädchen im Alter von 12 Jahren, doch irgend eine Kraft zog sie eines Tages an einem Sommermorgen in den Sommerferien, als sie noch im Bett lag in dieses magische Reich.

 

Als Samantha sich etwas beruhigt hatte, entdeckte sie, dass sie nun anders war, als in der Menschenwelt. Sie war klein, zierlich und hatte zarte Flügelchen, die den Flügeln von Schmetterlingen ähnelten. Samantha ahnte auch nichts davon, dass sie hier in dieser magischen Welt einen anderen Namen hatte als in der Menschenwelt. „Was ist mit mir geschehen? Was ist das für ein Land hier?“ fragte sie sich.

 

Samantha wollte nicht nur herumstehen und sich Gedanken machen, sondern die Gegend, in der sie sich befand auskundschaften. Als sie eine Weile gegangen war, kam sie in eine Stadt. Alle, die ihr über den Weg liefen waren entweder Elfen, Feen oder andere Wesen und sie waren sehr freundlich. Es war fast so, als hätten diese Wesen sie schon erwartet.

 

Ein kleines Einhorn kam auf Samantha zu und sagte: „Guten Morgen! Ich bin ein Einhorn, das von unserer Königin gesandt wurde um Dich zu holen. Komm, steig auf! Ich will Dich zum Schloss unserer gütigen Königin bringen. Du wirst bereits erwartet.“ Samantha war nun noch verwirrter als vorher und fragte: „Wie? Ich werde erwartet? Warum? Ich bin doch eigentlich nur ein stinknormales Menschenmädchen.“ „Oh, Du bist viel mehr als das!“ wieherte das Einhorn und sprach weiter: „Aber nun komm bitte endlich! Im Schloss wird Dir alles genauer erklärt.“ Es blieb Samanthanichts anderes übrig, als auf den Rücken des Einhorns zu klettern und mit ihm mitzukommen.

 

Der Ritt auf dem Einhorn gefiel Samantha. Sie genoss es direkt. Samantha fragte das Einhorn: „Wie heißt Du denn eigentlich, liebes Einhorn?“ „Ich heiße Lighthorn.“ „Das ist ein schöner Name.“ Erwiderte Samantha lächelnd. „Danke meine Liebe. Jetzt sind wir gleich da.“ Entgegnete Lighthorn gut gelaunt.

 

Endlich kamen Lighthorn und Samantha beim Schloss an. Sie wurden von Königin Elfeenia persönlich empfangen. „Was das wohl zu bedeuten hat?“ fragte sich Samantha verwirrt. Die Königin wirkte noch sehr jung und war vom Wesen her sowohl erwachsen, als auch kindlich. Königin Elfeenia bedankte sich bei Lighthorn und entließ es. „Und Du meine Liebe kommst mit mir mit.“ Sagte die Königin und fügte noch hinzu: „Du brauchst keine Angst zu haben mein Kind! Ich bin Königin Elfeenia.“ „Sehr erfreut!“ Sagte Samantha und lächelte.

 

Im Thronsaal nahm Samantha gegenüber der Königin Platz. Dann begann Königin Elfeenia zu sprechen: „Und jetzt hör mir gut zu mein Kind. In der Menschenwelt bist Du, so viel ich weiß Samantha. Ist das Richtig?“ „Ja genau.“ Bestätigte Samantha und nickte. Dann sprach die Königin weiter: „Ist Dir bewusst, was mit Dir hier passiert ist?“ „Nicht ganz. Ich weiß nur, dass ich auf einmal seitdem ich hier bin kleiner und zierlicher geworden bin. Außerdem habe ich zarte Schmetterlingsflügel“. Sagte Samantha und fügte noch hinzu: Was hat das alles zu bedeuten?“ Königin Elfeenia blickte Samantha tief in die Augen und sagte: „Das hat alles schon seinen Sinn. Wenn ein Mensch zu uns, in unser Reich kommt, wird er automatisch in das Wesen verwandelt, dass in ihm steckt. Du meine Liebe bist eine Schmetterlingselfe und trägst den Namen Rosylia. Du wurdest auserwählt, das böse Monster, das unser Land derzeit bedroht zu bekämpfen. Deine Mutter Maggy kenne ich auch. Sie war auch in Deinem Alter, als sie mit unserer Welt in Kontakt kam. Gewiss hat sie Dir nie etwas davon erzählt. In unserem Land war oder ist ihr Name Crysanthemia. Sie hat auch schon einige Abenteuer bei uns erlebt.“ Für Samantha, bzw. Rosylia war das alles sehr interessant. Sie fragte sich. „Warum hat Mama mir nie etwas davon erzählt?“ Als Königin Elfeenia eine Sprechpause einlegte, fragte sie: „Und weiter? Was ist dann passiert?“ Die Königin antwortete seufzend: „Ach Rosylia! Deine Mutter Maggy-Crysanthemia verlor den Zugang zu unserer Welt, als sie erwachsen wurde. Sie hat es verlernt, Kind zu sein. Denn nur wer erwachsen ist, und Kind bleibt behält den Zugang zu unserer Welt.“ Rosylia verstand plötzlich, weshalb ihre Mutter ihr nie etwas von Samhainia erzählte. Ihre Mutter hatte es wohl einfach vergessen, oder verdrängt. Vorsichtig fragte Rosylia die Königin: „Soll ich meine Mutter drauf ansprechen, wenn ich als Samantha wieder in der Menschenwelt bin?“ „Das bleibt Dir überlassen Rosylia.“ Antwortete Königin Elfeenia.

 

Nach diesem Gespräch kamen die Königin und Rosylia nun zur Sache. Rosylia war wie erwähnt die Auserwählte, um ein Monster zu besiegen. Rosylia begann die Königin über dieses Monster auszufragen: „Was ist das genau für ein Geschöpf?“ „Es ist ein drachenähnliches Wesen der dunklen, schwarzmagischen Seite.“ Erwiderte Königin Elfeenia. „Nur, wie soll ich, ich kleines Schmetterlingselfchen einen dämonischen Drachen besiegen?“ „Lass Dir was einfallen. Du bist ein kluges Wesen, genau wie Deine Mutter.“ Meinte die Königin.

 

Wenig später fand sich Samantha in ihrem Bett wieder. Sie reckte und streckte sich und dachte bei sich: „Nanu? Ich war wohl im Traum in Samhainia. Ich bin wohl als ich wieder eingeschlafen war durch irgendeine Kraft ins magische Reich Samhainia gezogen worden. Und was ist mit dem dämonischen Drachen, den ich als Rosylia besiegen soll?“ In der Tat war es so, wie es Samantha vermutete. Sie ahnte noch nicht, dass sie bald wieder in einem Traum nach Samhainia reisen würde, nämlich in der darauffolgenden Nacht. Samantha hörte ihre Mutter draußen und fand, es wäre nun Zeit aufzustehen.

 

Die Mutter rief: „Guten Morgen Samantha!“ „Guten Morgen Mama!“ Antwortete Samantha und kam in die Küche. „Gut geschlafen?“ Fragte die Mutter. „Ja schon, aber ich hatte einen eigenartigen Traum“. Entgegnete Samantha und fügte noch hinzu: „Du Mama? Sagt Dir Samhainia etwas?“ Plötzlich begannen die Augen der Mutter zu leuchten und sie antwortete: „Na klar Samantha! Warst Du etwa dort?“ Es schien so, als wie wenn der Mutter nun alles wieder in den Sinn gekommen wäre. Samantha nickte und erzählte ihrer Mutter alles, was bei ihrem ersten Besuch in Samhainia vorgefallen war.

 

Samantha fragte ihre Mutter auch um Rat, wie sie den bösen dämonischen Drachen besiegen könnte. Die Mutter antwortete: „Samantha weißt Du was schwarzmagische Wesen überhaupt nicht mögen?“ „Nein Mama. Bitte sag es mir. Das hilft mir dann bestimmt weiter.“ „Liebe und Licht, Sonnenlicht“. Antwortete die Mutter und fügte hinzu: „So meine Liebe, weiter darf ich Dir leider nicht helfen. Ich musste meine Aufgaben in der magischen Welt Samhainia auch ganz alleine bewältigen.“ „Okay Mama. Danke, dass Du mir wenigstens einen Tipp gegeben hast.“ Sagte Samantha.

 

Den ganzen Tag verbrachte Samantha im Garten. Es war schön warm und sonnig. „Wie könnte ich nur Sonnenlicht sammeln, damit ich dann als Rosylia den dämonischen Drachen bekämpfen kann?“ Fragte sich Samantha gedanklich. Dann fiel ihr ein, dass die Schmetterlingselfe Rosylia ja in ihr ist und erst in den Träumen in Samhainia zum Vorschein kommt. Samantha dachte: „Vielleicht gibt es irgendwie einen Weg, das Sonnenlicht an die Schmetterlingselfe in mir zu schicken.“ Samantha konzentrierte sich auf das warme Sonnenlicht, schloss die Augen und sagte leise: „Ich schicke das Sonnenlicht an Schmetterlingselfe Rosylia jetzt!“ Diesen Satz sagte sie 3 Mal und plötzlich spürte Samantha, wie das Sonnenlicht mehr und mehr ihren Körper durchflutete. „Es hat wohl geklappt!“ Rief Samantha erfreut. „Was hat geklappt?“ Fragte die Mutter. Samantha zuckte zusammen und erschrak. Sie hatte gar nicht mitbekommen, dass die Mutter auch in den Garten gekommen war. Schleunigst klärte Samantha ihre Mutter auf. „Du bist ein kluges Kind!“ antwortete die Mutter lächelnd, nachdem Samantha ihr alles erklärt hatte. Samantha lächelte zurück, freute sich über die Worte ihrer Mutter und antwortete: „Auch Königin Elfeenia hat gemeint, dass ich ein kluges Wesen bin. Genauso wie Du Mama.“ Da musste die Mutter wieder lächeln.

 

Am Abend ging Samantha früher schlafen. Sie war schon gespannt, ob sie im Traum wieder nach Samhainia gezogen werden würde. Tatsächlich merkte Samantha kurz nach dem Einschlafen, wie sie wieder fortgezogen wurde.

 

Nachdem Samantha in Samhainia ankam, war sie wieder die zarte kleine Schmetterlingselfe Rosylia. Plötzlich war das kleine Einhorn von heute Morgen wieder bei ihr und sagte: „Guten Abend Rosylia!“ „Guten Abend Lighthorn. Was gibt’s neues?“ erwiderte Rosylia. „Das böse Drachenmonster hat wieder zugeschlagen Rosylia! Du musst unbedingt mit mir mitkommen!“ erklärte Lighthorn. Rosylia zögerte nicht und kletterte gleich auf den Rücken des Einhorns. Lighthorn trabte gleich darauf mit Rosylia am Rücken davon. Es war in dieser Nacht sehr windig und Rosylia musste sich gut an Lighthorns Mähne festhalten, um nicht davon geweht zu werden.

 

Einige Minuten später kamen Lighthorn und Rosylia bei einem kleinen Häuschen an und Lighthorn sagte: „Der dämonische Drache bedroht leider momentan die Elfenfamilie, die in diesem Haus wohnt. Er ängstigt in erster Linie das jüngste Mitglied der Familie. Es ist noch ein Elfenbaby.“ „Ich werde mich sofort darum kümmern Lighthorn.“ Antwortete Rosylia bestürzt.

 

Sie ging auf die Haustüre zu und Lighthorn rief ihr noch nach: „Ich werde hier auf Dich warten. Viel Glück Rosylia!“ „Danke!“ Rief Rosylia zurück und klopfte an die Tür. Aus dem Haus ertönten die abscheulichen Geräusche des bösen Drachen, und das klägliche, angstvolle Weinen eines Babys. Eine Elfe mit einem besorgten und traurigen Gesichtsausdruck öffnete die Tür. Sie sagte: „Guten Abend! Was gibt’s?“ Rosylia antwortete: „Ich wünsche ebenfalls einen guten Abend. Mir ist zu Ohren gekommen, dass Ihr Baby gerade vom dämonischen Drachen bedroht wird und ich möchte Ihnen gerne helfen. Ich will das Monster besiegen. Das königliche Einhorn Lighthorn hat mich hier her gebracht.“ Die Elfe, die so wie es schien die Mutter des Babys war, begann zu weinen und sagte: „Ach Du liebe kleine Schmetterlingselfe! Wenn Du das könntest wäre das ein Segen für uns und für ganz Samhainia. Aber ich denke, dass Du gegen dieses Monster keine Chance haben wirst.“ „Bitte vertrauen Sie mir!“ sagte Rosylia mit einem einfühlsamen, und doch bestimmten Ton. Die Elfe führte Rosylia ins Haus.

 

„So, Du Monster! Jetzt geht’s Dir an den Kragen!“ Rief Rosylia. Dann erklang die grauenhafte Stimme des Drachen. Er sagte: „Ach was! Was willst Du Kleine Schmetterlingselfe denn schon anrichten? Du wärest ein gefundenes Fressen für mich!“ Dann lachte der Drache grauenhaft und höhnisch. Rosylia schauderte. Dann fiel ihr aber das Sonnenlicht ein und sie versuchte es zu aktivieren. Sie sagte: „Sonnenlicht aktiviere Dich jetzt!“ Plötzlich war Rosylia von einer Aura aus Licht umgeben. Dann formten sich kleine Lichtkugeln und Rosylia zielte damit auf das Monster. „Oh nein! Ekelhaftes Sonnenlicht! Weg damit! Hilfe!“ Das alles rief und schrie der dämonische Drache. Aber Rosylia hatte kein Erbarmen und bekämpfte den Drachen weiter mit den Lichtkugeln, bis er tot war. Der tote Drache wurde dann verbrannt.

 

Nachdem Rosylia den Drachen bekämpfte, kümmerte sie sich um das Elfenbaby. Das Monster hatte es gebissen. Rosylia schaffte es, das Baby zu beruhigen und die Wunden zu heilen. Die Elfenfamilie war Rosylia von ganzen Herzen dankbar. Es wurde auch gleich eine Nachricht an Königin Elfeenia geschickt. Rosylia verließ nach dem Abschiedsgruß und den Dankbarkeitsworten der Elfenfamilie das Haus und kehrte wieder zu Lighthorn zurück.

 

Am selben Abend gab es im Schloss noch ein großes Fest. Fast alle Bewohner von Samhainia kamen und drückten bei Rosylia ihren Dank aus. Es war ein Freudenfest. Ein Freudenfest der Dankbarkeit. Rosylia selbst war auch froh, dass sie den Einwohnern von Samhainia helfen konnte. Sie hatte ihre Aufgabe gut gemeistert. Samhainia war nun wieder eine Welt des Friedens und der weißen Magie.

 

Samantha wachte auf. Es war 8 Uhr am Morgen. Sie schlief die ganze Nacht durch und erinnerte sich an jedes Detail ihres abenteuerlichen Traumes. Sie hatte es geschafft. Sie als Rosylia konnte den dämonischen Drachen besiegen. Dies teilte Samantha ihrer Mutter beim Frühstück mit. Die Mutter war auch sehr stolz auf Samantha, bzw. Rosylia.

 

Und hier endet nun die Geschichte von der kleinen Elfe Rosylia. Vielleicht wird es irgendwann einmal noch eine Geschichte geben.

Die Elfe Rosylia als Datei

 
   

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