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Der magische Rosengarten und die heilende Quelle

Der magische Rosengarten und die heilende Quelle – Eine Meditationsgeschichte

 

Ich saß in einem Rosengarten. Ich roch den Duft der Rosen und hörte Vögel singen. Da plötzlich galoppierte ein Einhorn durch den Garten. Auf dem Einhorn saß ein Mädchen mit einem Blumenkranz auf dem Kopf. Ich fragte mich, wer dieses Mädchen war. Ich begrüßte es kurz, ehe es auf seinem Einhorn an mir vorbeitrabte. Es blieb also keine Zeit für eine Unterhaltung mit dem Mädchen. Dieser Garten war bzw. ist ohne Tor. Jeder kann durchgehen oder durchreiten und wenn er mochte sich hinsetzen und die Natur genießen. Alle, die die Natur lieben und respektieren sind dort willkommen. Unter meinen Füßen spürte ich das Gras, dass leicht feucht war. Es wehte ein angenehmer Wind und es begann leicht zu regnen. Ich stellte mir vor, wie aus meinen Fußsohlen Wurzeln kamen und diese Wurzeln gruben sich ganz tief in die Erde. So konnte ich mich erden und mich mit Mutter Erde verbinden. Dann stellte ich mir vor, wie durch meine Füße, von den Füßen in die Wurzeln und von den Wurzeln in die Erde Liebesenergie floss. So konnte ich Mutter Erde und Mutter Natur mit meiner Liebe nähren.

 

Plötzlich kam eine Frau, bzw. eine Fee. Sie stellte sich als die Oberste der Rosenfeen vor und fragte mich, was ich hier mache. Die Fee sagte zu mir, solange ich immer wieder die Erde mit meiner Liebe nähre, habe ich immer wieder wenn ich es will Zugang zu diesem wunderschönen Platz. Übrigens: Der leichte Regen machte mir überhaupt nichts. Ich fühlte mich wohl und ich wollte am liebsten überhaupt nicht mehr weg von diesem wunderschönen Ort.

 

Ich war noch immer fest mit Mutter Erde verbunden und meine Liebe floss nach wie vor durch meine Wurzeln in die Erde. Mittlerweile wurde es im Rosengarten Abend und die Sterne funkelten am Himmel. Es war so geheimnisvoll, fast so, als würde man in diesem Garten die Sterne singen hören. Vielleicht waren es aber auch die Rosenfeen, die leise ihre Lieder sangen. Dieser Garten ist etwas ganz besonderes. Man hört dort auch die Engel singen. Es ist nicht irgendein Rosengarten, es ist ein magischer Rosengarten. Am liebsten wollte ich mir eine Rose von einem Rosenstrauch abpflücken. Das konnte ich aber natürlich nicht, ohne die Rosenfeen vorher um Erlaubnis zu bitten. Ich stand auf, ging zu einem Rosenstrauch und sagte: „Guten Abend! Ich bitte um Kontakt mit einer Rosenfee.“ Diese Rosenfee fragte mich dann was ich wollte, und ich fragte sie, ob ich eine Rose abpflücken dürfe. Ich durfte und dafür bedankte ich mich bei der Fee sehr herzlich. Ganz vorsichtig pflückte ich eine Rose ab. Danach ging ich wieder zurück zur Bank und setzte mich wieder hin.

 

Ich hörte auch irgendwo ein Bächlein rauschen. Ich stand auf und wollte der Sache nachgehen. Ich ging hinter die Bank und sah 2 Hecken, links eine und rechts eine. Und dazwischen war ein Durchgang in ein kleines Wäldchen hinein. Ich fragte die Naturgeister, ob ich in das Wäldchen eintreten dürfe. Ein Naturgeist fragte mich, ob mir erlaubt wurde diese Rose abzupflücken. Ich erwiderte, dass ich eine Rosenfee fragte und diese erlaubte mir eine Rose abzupflücken. Ein anderer Naturgeist schaute mir ins Herz und merkte, dass ich Naturliebhaberin bin und das ich die Natur sehr schätze. Mir wurde schließlich erlaubt in den Wald zu gehen. Ich bedankte mich und ging andächtig zwischen den 2 Hecken durch in den Wald.

 

Das erste, was ich bemerkte war, dass am Anfang des Waldes Einhörner spielten. Ich begrüßte die Einhörner und sie trabten auf mich zu. 2 stellten sich neben mich hin, das Eine links von mir und das andere rechts von mir und sie fragten mich, was ich denn hier wollte. Sie waren ganz freundlich und ich sagte, dass ich mich ein Bisschen hier im Wald umschauen wollte, weil ich im Rosengarten ein Bächlein hörte  und mir vorkam, dass dieses Rauschen aus dem Wald kam. Ich lauschte, hörte das Bächlein momentan aber nicht rauschen. „Egal“. Sagte ich gedanklich zu mir selbst. „Ich will mich trotzdem mal im Wald umsehen. Ich sagte den Einhörnern aber, dass sie sich bei ihrem Spiel durch mich nicht gestört fühlen sollen. Die beiden Einhörner boten mir sogar an, mich zu begleiten. Ich sagte: „Wenn Ihr wollt könnt Ihr mich begleiten, aber Ihr müsst nicht.“ Sie meinten, dass sie vielleicht nachkommen würden. Ich sagte: „Okay.“ Und wollte weitergehen. Aber ich konnte zuerst gar nicht weitergehen, weil lauter Gestrüpp mir den Weg versperrte. Ich fragte: „Entschuldigung, dürfte ich bitte da durchgehen?“ Auf einmal bewegten sich die Halme und Äste so, dass ein Durchgang frei wurde, damit ich durchgehen konnte. Ich bedankte mich und ging durch. Danach merkte ich, wie dieser Durchgang sich hinter mir wieder schloss.

 

Auf einem Baum saß ein Vogel. Ich blieb stehen, weil er sich mit mir unterhalten wollte. Er meinte mich von irgendwoher zu kennen. Ich sagte: „Das kann schon sein. Mein Freund Philipp und ich sind ja gerne in der Natur. Und da kann es schon möglich sein, dass du mich oder uns schon gesehen hast.“ Nach der kurzen Unterhaltung verabschiedete ich mich von dem Vogel und ging weiter. Dann kam ich plötzlich zu einem Bächlein in dem lauter kleine Fischlein schwammen. Und ich hatte das Gefühl, dass war das Bächlein, dass ich im Rosengarten hörte. Ich setzte mich an den Rand des Bächleins. Rechts neben mir war ein kleines Bäumlein. Ich nahm mit dem Naturgeist des kleinen Bäumleins Kontakt auf und fragte ihn, was es mit dem Bächlein auf sich hat. Der Naturgeist antwortete mir, dass dieses Bächlein von einer heilenden Quelle gespeist wird. Der Baumgeist erklärte mir, dass das Wasser des Bächleins, bzw. dieser quelle für Herz, Geist und Seele gut und heilsam ist. Ich bedankte mich beim Baumgeist für die Information.

 

Ich beschloss ins Wasser des Bächleins zu gehen und vielleicht würde es mir ja gelingen zu der Quelle zu kommen. Ich zog mich aus und tat als erstes mein rechtes Bein ins Wasser. Es war ziemlich kühl, aber das machte nichts. Das zweite Bein kam nach und es dauerte nicht lange, bis ich ganz im Wasser war. Da bemerkte ich, dass etwas im Wasser schwamm. Nein, es war kein Fisch, es war ein kleines Stück Holz. Es war fast so, als wie wenn es für mich bestimmt war. Ich fühlte mich so leicht im Wasser. Ich überlegte: Sollte ich mich auf das Holz draufsetzen, oder sollte ich mich daran festhalten und mich ziehen lassen? Ich beschloss mich im Reitersitz darauf zusetzen, und zusätzlich hielt ich mich daran fest, so dass ich nicht hinunterfallen konnte. Ich wurde durch das Wasser gezogen. Ich war gespannt, wohin mich mein kleines Boot wohl bringen würde.

 

Plötzlich kam ich mit dem Boot zu einer kleinen Grotte. Hier hielt es an. In dieser Grotte sprudelte es. Und ich wusste, dass war die heilende Quelle. Ich dachte daran, wie schön es wäre, wenn mein kleines Boot mich ein Stück in die Grotte hineinbringen würde. Es hatte mich anscheinend gehört und setzte sich wieder in Bewegung. Dann war ich in der Grotte. Das Wasser machte teilweise große Wellen und schlug auch manchmal über meinem Kopf zusammen. Ich verspürte in dieser Quelle keine Angst, obwohl ich keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Normalerweise gehe ich ja nur dort ins Wasser, wo ich noch stehen kann, weil ich nicht so gut schwimmen kann. Aber in diesem Quellwasser fühlte ich mich frei und leicht. Ich bekam auch keine Panik als ich merkte, dass ich keinen Boden mehr unter den Füßen hatte. Ja mir kam sogar vor, dass ich in dieser Quellgrotte durch das Wasser schwebte. Ich fühlte mich in dieser Grotte geschützt. Nach einiger Zeit spürte ich plötzlich, wie ich ganz langsam sanft aus dem Sprudel und der Grotte gezogen wurde und zu meinem Boot zurückgebracht wurde. Was mich aus der Grotte gezogen hatte weiß ich nicht. Vielleicht war es ja eine Nixe. Ich setzte mich wieder auf mein Holzboot und dieses brachte mich wieder zum Ufer des Baches zurück. Ich bedankte mich bei dem Stück Holz, dass mir als Boot gedient hatte.

 

Als ich dann wieder am Ufer des Baches angelangt war, zog ich mich wieder an. Ich fühlte mich mit der Natur sehr stark verbunden und das war/ist ein schönes Gefühl. Als ich wieder zurückgehen wollte, sah ich die 2 Einhörner, die mir schon am Anfang meiner Entdeckungsreise begegnet waren. Sie grasten friedlich auf einer Wiese in der Nähe des Bächleins. Ich setzte mich zu ihnen und streichelte sie. Eines der Einhörner hob den Kopf weil es zuerst erschrak als ich es berührte, aber ich sagte: „Entschuldigung, ich wollte Dich nicht schrecken. Ich wollte Dich nur streicheln.“ Es legte den Kopf wieder auf den Boden und graste weiter. Nach einiger Zeit fragte ich die 2 Einhörner: „Wollt Ihr mich wieder zurück begleiten?“ „Mal sehen.“ Murmelten die Beiden. Ein Einhorn graste seelenruhig weiter, aber das andere stand schon auf. Das Zweite, dass noch vor kurzem seelenruhig graste saß nun auf der Wiese und überlegte, ob es mitkommen sollte oder nicht. Das andere Einhorn war jedoch fest entschlossen, dass es mich begleiten wollte. Und dann stand das Zweite auch auf und stand rechts von mir. Nun hatte ich rechts von mir ein Einhorn und links von mir. Ich fühlte mich geehrt, dass ich mit 2 Einhörnern sprechen konnte, und das diese mich begleiteten. Nun gingen wir los.

 

Plötzlich fühlte ich, wie ich vom Boden abhob und fliegen konnte. Ich flog durch die Luft. Eines der Einhörner sagte: „In Dir ist eine Fee und Du hast Flügel.“ Sie hatten Mühe mit mir Schritt zuhalten. Dann sagten die Einhörner: „Jetzt müssen wir Dich alleine lassen, weil wir können mit Dir nicht mehr Schritt halten. Viel Glück noch.“ „Kleine Fee“ nannten sie mich sogar. Wohin würden mich meine Flügel tragen? Ich verlor die Orientierung. Ich spürte aber tiefstes Vertrauen und hatte keine Angst. Und plötzlich ging es ganz schnell. Abrupt war ich wieder dort, wo meine Reise angefangen hatte.

 

Die Rose, die ich im magischen Rosengarten pflückte, trage ich jetzt in meinem Herzen. Ich habe sie in meiner Herzenswelt in meinen Herzensgarten angepflanzt.

 
   

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