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Der Weihnachtsmann und die Einhörner

Der Weihnachtsmann und die Einhörner

 

Am Nordpol herrschte reges Treiben. Es waren nur noch ein paar Tage bis Weihnachten. Es wurden bereits allerlei Geschenke produziert. Die Elfen und Feen waren gerade dabei, alles kunstvoll einzupacken. Der Weihnachtsmann beobachtete alles ganz genau.

 

Plötzlich kam ein Kobold aufgeregt in die Päckchenstube und sagte: "Lieber Weihnachtsmann! Ich habe eine schlechte Nachricht für Dich!" "Nanana! So schlimm wird's wohl nicht sein! Jetzt setz Dich erst mal, und beruhige Dich. Und dann erzählst Du mir, was los ist." sagte der Weihnachtsmann in einem gemütlichen Tonfall. Der Kobold tat wie ihm geheißen, und setzte sich auf einen Stuhl neben den Weihnachtsmann. Sowohl der Kobold, als auch der Weihnachtsmann bekamen von einer Fee eine Tasse Glühwein hingestellt. "So, und nun erzähl mir alles." Sagte der Weihnachtsmann. "Lieber Weihnachtsmann, Heuer ist Weihnachten in Gefahr! Die Rentiere sind krank. Sie können unmöglich den Schlitten ziehen." Dem Kobold kullerten ein paar Tränchen aus den Augen. "Was? Nein! Weihnachten muss gerettet werden! Koste es was es wolle!" Jetzt war es für den Weihnachtsmann mit der Gemütlichkeit vorbei. Eine Elfe schimpfte aufgebracht: "Ach Weihnachtsmann! Lass Dir von einem Kobold so etwas nicht einreden! Diese Kobolde haben sowieso nur Schabernack im Sinn! Weihnachten findet statt, egal wie! Wir Elfen und Feen hatten so viel Arbeit, und die soll nicht umsonst sein!" Der Weihnachtsmann klopfte der aufgeregten Elfe sanft auf die Schultern und erwiderte: "Nun schimpfe doch nicht so, Adventasia. Ich werde sehen, was ich tun kann, damit Weihnachten doch stattfinden kann. Und ich glaube kaum, dass ein Kobold im Stande wäre, so etwas schlimmes zu erfinden. Da wird schon was Wahres dran sein, und ich werde mir jetzt höchstpersönlich ein Bild davon machen." Adventasia seufzte: "Wie Du meinst, Weihnachtsmann." Dann wandte sie sich wieder ihrer Arbeit zu.

 

Hastig trank der Weihnachtsmann den Glühwein aus, und verließ die Päckchenstube. Der Kobold trank ebenso schnell, und folgte dann dem Weihnachtsmann in den Stall zu den Rentieren. Dort musste der Weihnachtsmann leider feststellen, dass der Kobold recht hatte. Dieser konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten, und weinte bitterlich. Der Weihnachtsmann stand einstweilen ratlos da. Seine Stirn war in Falten gelegt. Und dann durchfuhr es ihn plötzlich wie ein Blitz. "Ich muss in die Spielzeugwerkstatt! Ich muss die Elfen dort was fragen." Bevor der traurige Kobold den Weihnachtsmann fragen konnte, was er von den Elfen wissen wollte, war dieser schon auf und davon.

 

In der Spielzeugwerkstatt waren Elfen und ein paar Kobolde gerade damit beschäftigt, Spielzeug auf einen Wagen zu laden, damit es in die Päckchenstube gebracht werden konnte. Niemand hatte in diesem Moment mit dem Besuch des Weihnachtsmanns gerechnet. "Hallo Weihnachtsmann! Was können wir für Dich tun? Gibt‘s noch letzte Weihnachtswünsche?"  fragte die Leiterin der Spielzeugwerkstatt, eine Elfe namens Toyrasia. Der Weihnachtsmann schüttelte den Kopf und antwortete: "Die Situation ist ernst!" Er erzählte den Elfen von der schlechten Nachricht, und das die Gefahr besteht, dass Weihnachten in diesem Jahr nicht stattfinden konnte. Die Elfen waren sehr besorgt und fragten: "Und wie können wir Dir nun helfen Weihnachtsmann? Und wieso kommst Du gerade zu uns?" Der Weihnachtsmann sagte: "Ich habe eine Idee, wie Weihnachten gerettet werden könnte. Ihr habt doch sehr viele Spielzeugeinhörner hergestellt. Wisst Ihr, ob es auch noch irgendwo echte Einhörner gibt?" "Die gibt es. Ich kenne sogar ein Mädchen aus der Menschenwelt, dass mit ihnen sprechen kann." Sagte eine Elfe namens Childarella. Diese Elfe ist für alle Kinderwünsche zu Weihnachten zuständig und nimmt sie entgegen. "Mir ist nämlich die Idee gekommen, dass in diesem Jahr Einhörner meinen Schlitten ziehen könnten." sagte der Weihnachtsmann begeistert. Die Elfen in der Spielewerkstatt waren ebenfalls begeistert.

 

Der Weihnachtsmann ließ sofort nachdem er in der Spielzeugwerkstatt war eine Sitzung einberufen. Als alle Elfen, Feen und Kobolde im Sitzungssaal eingetroffen waren, sagte der Weihnachtsmann: "Hallo Ihr lieben! Danke, dass Ihr Zeit für mich gefunden habt. Die letzten Weihnachtsvorbereitungen sind in vollem Gange, und ich habe auch schon eine Lösung, damit Weihnachten nicht ausfällt." Alle, besonders der Kobold, der die schlechte Nachricht überbringen musste, horchten auf. "Childarella, Du suchst am besten sofort das Mädchen auf, dass mit den Einhörnern sprechen kann, denn meine Idee ist, dass in diesem Jahr Einhörner meinen Schlitten ziehen." Alle applaudierten begeistert und Childarella sagte: "Jawohl Weihnachtsmann, ich mache mich sofort auf den Weg." Die Sitzung wurde somit beendet und alle waren froh, dass der Weihnachtsmann diesen guten Einfall hatte. Nun mussten nur noch die Einhörner zustimmen.

 

Mittlerweile war es Abend geworden. "Annabell! Schlafenszeit!" rief die Mutter. "Mama? In wie viel Tagen ist Weihnachten?" wollte Annabell wissen. "Noch 2 Mal schlafen." erwiderte die Mutter. Nachdem sich Annabell ins Bett gekuschelt hatte, und ihr die Mutter einen Gute-Nacht-Kuss gegeben hatte, sagte sie: "Gute Nacht Ihr lieben Einhörner!" Kurz darauf fielen der kleinen Annabell die Augen zu und sie schlief ein.

 

Childarella nutzte die Gelegenheit, und erschien in Annabells Traum. "Hallo Annabell! Ich bin es, Childarella. Wo finde ich denn die Einhörner? Oder willst Du mit mir dorthin fliegen?" Annabell wunderte sich zwar, antwortete aber: "Okay, ich zeige Dir den Weg. Um was geht es denn eigentlich?" Annabell reichte der Elfe die Hand. "Wir müssen in den Wald, der sich gleich hier in der Nähe befindet." fügte Annabell noch hinzu. Dann ging der Flug endlich los. Während des Fluges erzählte die Elfe dem Mädchen, um was es ging. Annabell musste grinsen und sagte: "Oh! Das ist aber eine gute Idee vom Weihnachtsmann, und mal was ganz neues! Die Einhörner stimmen zu, da bin ich mir ganz sicher!"

 

Nach einiger Zeit landete Childarella mit Annabell im tief verschneiten Wald. "Hier bei dieser Lichtung wohnen die Einhörner." Sagte Annabell flüsternd. "Danke, dass Du mir den Weg gezeigt hast Annabell. Ich bringe Dich jetzt wieder nach Hause, und werde untertags wieder herkommen, und mit den Einhörnern reden."

 

Gesagt, getan. Childarella brachte Annabell nach Hause und verabschiedete sich von ihr. Am nächsten Tag machte sich die Elfe abermals auf den Weg in den Wald. Bei der Lichtung traf sie tatsächlich auf eine Einhornherde. Die Elfe verschaffte sich Gehör und sagte: "Ihr lieben Einhörner! Vielen Dank, dass Ihr mir zuhört. Ich bin eine Gesandte des Weihnachtsmanns und komme vom Nordpol. Der Weihnachtsmann bräuchte dringend Eure Hilfe, weil die Rentiere krank sind. Bitte helft dem Weihnachtsmann, den Schlitten zu ziehen. Ihr seid unsere letzte Rettung. Wenn Ihr uns, insbesondere dem Weihnachtsmann nicht helft, gibt es heuer kein Weihnachten und viele Menschen, besonders die Kinder werden traurig sein." Dann meldete sich das Leittier der Herde, eine Einhornstute zu Wort: "Wir werden uns kurz zurückziehen, und die Angelegenheit miteinander besprechen. Vielen Dank schon mal, dass Du uns kontaktiert hast, liebe Weihnachtselfe. Bestimmt hat Dir Annabell den Weg zu uns gezeigt oder?“ Childarella nickte zustimmend. Dann fügte die Einhornstute noch hinzu: „Unsere Sitzung wird gewiss nicht lange dauern."

 

Es dauerte nur ein paar Minuten, bis die Herde wieder bei Childarella war. Die Einhornstute sagte: "Ich verkünde nun eine frohe Botschaft der Einhörner. Ich und meine Herde stimmen zu. Wir wollen den Weihnachtsmann mit seinem Schlitten begleiten, und ihm eine große Hilfe sein! Childarella jubelte. Gemeinsam mit der Weihnachtselfe flogen die Einhörner zum Nordpol. Der Weihnachtsmann und alle anderen Elfen, Feen, Kobolde und natürlich der Weihnachtsmann waren voller Freude. Es war für sie alle eine große Überraschung, dass Childarella die Einhörner gleich mitbrachte. "Weihnachten ist gerettet! Danke an die Einhörner!" riefen und jubelten alle. Als der große Freudenjubel vorbei war, gab es eine Probefahrt mit dem Schlitten. Den Einhörnern gefiel es, den Schlitten zu ziehen, und sie freuten sich, dem Weihnachtsmann helfen zu können.

 

Und dann, ja dann war es endlich soweit! Der Weihnachtsmann brach mit seinem vollbeladenen Schlitten auf. Alle bekamen ihre Geschenke und staunten nicht schlecht, weil der Weihnachtsmann heuer mit einem Einhornschlitten, und nicht so wie gewöhnlich mit einem Rentierschlitten kam. Für die Einhörner war es auch ein ganz neues und besonderes Erlebnis. Am liebsten würden sie jetzt jedes Jahr dem Weihnachtsmann helfen. Da musste aber noch eine Lösung gefunden werden, denn der Weihnachtsmann hatte eigentlich vor, im nächsten Jahr wieder seine Rentiere vor den Schlitten zu spannen.

 

Nach Weihnachten schrieb Annabell dem Weihnachtsmann einen Dankesbrief. Sie schrieb:

"Lieber Weihnachtsmann!

Danke für die vielen schönen Sachen. Ich wollte Dir noch sagen, dass ich Dir gerne geholfen habe, indem ich Deiner Weihnachtselfe den Weg zu den Einhörnern zeigte. Das war für mich die größte Freude!

 

                         Deine Annabell"

 

Das war die Geschichte vom Weihnachtsmann und den Einhörnern. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Fortsetzung.

 
   

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