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Auf der Suche nach dem magischen Kelch

Auf der Suche nach dem magischen Kelch

 

Ich machte mich auf den Weg in eine Zauberwelt, um meinen magischen Kelch zu finden.

 

Zuerst ging ich den Weg des Windes, musste über einen Waldweg gehen, und begegnete den Wesen des Windes, den Elfen. Die Elfen: Wesen des Windes, Hüter des Waldes. Ich hörte mir an, was die Elfen zu sagen hatten, und entschied mich, weiter zu gehen. Der Weg des Windes war nicht der richtige Weg. Ich verabschiedete mich von den Elfen und ging von dannen.

 

Als nächstes kam ich zum Weg der Sonne, und folgte einem Reh. Ich wusste, es würde mich zu den Wesen der Sonne bringen. So war es dann auch. Ich traf auf ein Wesen der Sonne, eine Fee. Ich sollte die Worte der Fee anhören, und wieder entscheiden, ob ich den Weg der Sonne weitergehe, oder einen anderen Weg wähle. Die Fee, Wesen der Sonne, Herrin der Rehe. Ich hörte der Fee zu und erkannte, dass der Weg der Sonne mein Weg zum magischen Kelch ist. Doch ich war neugierig, was mich wohl auf den anderen Wegen erwarten würde. Und so sagte ich zur Fee: "Liebe Fee, ich komme wieder, Du lichtes Wesen, Herrin der Rehe. Eigentlich habe ich den Weg der Sonne zum magischen Kelch für mich gefunden, aber ich bin neugierig, was mich auf den anderen Wegen erwarten würde." Die Fee antwortete: "So wandere weiter, und pass gut auf Dich auf. Ich werde hier auf Dich warten." Ich bedankte und verabschiedete mich. Dann ging ich weiter.

 

Als nächstes kam ich zum Weg des Nebels. Mir war etwas unheimlich zumute, aber ich freute mich auf die gute Aussicht, dass ich wieder auf meinen Weg, den Weg der Sonne zurückkehren konnte. Ich folgte den funkelnden Steinen in der Höhle. Ich wusste, sie würden mich zu den Wesen des Nebels bringen. Nachdem ich den funkelnden Steinen in der Höhle gefolgt war, begegnete ich dem Wesen des Nebels, dem Troll. Der Troll sprach: "Ich bin der Troll, Wesen des Nebels, und Hüter der Edelsteine. Meine Liebe, auf der Suche nach dem magischen Kelch bist Du wohl auf den falschen Weg geraten." Ich begrüßte den Troll und antwortete: "Ich habe eigentlich den richtigen Weg für mich schon gefunden, den Weg der Sonne. Doch ich bin neugierig, was mich auf den anderen Wegen erwartet, und kehre nach meiner Entdeckungsreise wieder auf meinen eigentlichen Weg, den Weg der Sonne zurück." "So wandere weiter, und ich wünsche Dir viel Glück auf der weiteren Reise. Ich hoffe Du verirrst Dich nicht in unserer Zauberwelt." Ich bedankte mich beim Troll, verabschiedete mich und ging.

 

Als nächstes kam ich zum Weg mit dem Mond. Ich sollte der Fledermaus folgen, und ich war mir sicher, sie würde mich zu den Wesen des Mondes bringen. Ich war gespannt, zu wem mich diese Fledermaus bringen würde. Als ich der Fledermaus gefolgt war, begegnete ich dem Wesen des Mondes, der Hexe. Die Hexe, Wesen des Mondes, Herrin der Fledermäuse sprach: "Guten Tag mein Kind! Schön, dass Du mich besuchst. Ich finde es sehr mutig von Dir, dass Du, obwohl Du Deinen Weg schon gefunden hast, doch noch die Reise fortsetzt." Ich antwortete: "Woher weißt Du denn, dass ich meinen Weg eigentlich schon gefunden habe? Ich wollte eben gerne die Zauberwelt und ihre Wesen kennen lernen." „Als Hexe spürt man das einfach, ob jemand seinen richtigen Weg gefunden hat. Nun Viel Glück bei Deiner Weiterreise. Ich freue mich, wenn Du mich mal wieder besuchst. Und wenn Du mich mal in Deinem Leben brauchst, schließe die Augen, und rufe dreimal meinen Namen." "Oh! Vielen Dank für das Angebot. Ich habe allerdings schon ein Schutzwesen. Erwiderte ich. "Mein Angebot gilt trotzdem. Mein Name ist Lunarella. Ich gehöre zu den Wesen des Mondes, und Herrinnen der Fledermäuse. Übrigens, wenn Du mich einmal besuchen willst, musst Du nicht immer durch die ganze Zauberwelt reisen. Es genügt, wenn Du dreimal Fledermaus sagst, denn dann wird eine Fledermaus kommen und Dich holen, um Dich zu mir zu bringen." Die Fee war mir wohlgesonnen, da änderte sich nichts daran. Sie ist ein Wesen des Lichts. Ihr vertraute ich. Außerdem wollte ich mich von der Hexe nicht auf die dunkle Seite ziehen lassen. Ich sagte dann nur noch: „Ich muss jetzt weiter.“ Ich ging los. Ich war gespannt, wie mein Weg weitergehen würde.

 

Als nächstes kam ich zum Weg mit den Sternen. Ich musste dem Feuer folgen. Wohin würde es mich bringen? Gewiss zu den Wesen der Sterne. Um welche Wesen handelte es sich da? Diese Fragen stellte ich mir, während ich dem Feuer folgte. Ich folgte dem Feuer und hatte eine Begegnung mit dem Wesen der Sterne, dem Magier. Der Magier sprach: "Sei gegrüßt! Ich bin der Magier, Wesen der Sterne und Herr über das Feuer. Du bist hier bei mir nicht richtig, und das weißt Du auch selbst. Stimmts?" Ich grüßte zurück und sagte, das mir wohl bewusst war, dass dies nicht mein richtiger Weg war. Nach dieser kurzen Begegnung ging ich weiter, und ließ den Magier allein.

 

Plötzlich kam ich wieder beim Weg des Mondes, und der Fledermaus an. Ich wusste zuerst nicht, war ich nun schon wieder am Rückweg zu meinem eigentlichen Weg, zum Weg der Sonne, oder hatte ich mich verirrt? Dann wurde mir klar, dass ich ja noch nicht alle Wege gegangen war, und dass ich falsch war. Nun half alles nichts. Ich musste meine Reise fortsetzen, bis ich wieder beim Weg der Sonne, und der lieben Fee angekommen war. Der Weg der Sonne war also mein nächstes Ziel.

 

Auf einmal kam ich, schneller als gedacht am Weg der Sonne an. Ich war also am Ziel meiner Reise, auch wenn ich nicht alle Wege und Wesen kennenlernte. Zuerst wollte ich nicht mehr weiter reisen. Ich wollte auf dem Weg der Sonne gehen, wieder der netten Fee begegnen, und meinen magischen Kelch suchen. Ich fühlte genau, dass er hier irgendwo verborgen war. Doch ein anderes Gefühl sagte mir auch, dass es noch nicht an der Zeit war, den Kelch zu suchen. Also blieb mir wohl nichts anderes übrig, als die Reise fortzusetzen. Die Entscheidung lag trotzdem bei mir. Ich folgte wieder dem Reh, und begegnete wieder der netten Fee. Diese sagte: "Hallo! Schön, dass Du wieder hier bist. Bleibst Du jetzt hier, oder setzt Du Deine Reise fort?" "Auf dem Weg des Regens war ich noch nicht. Etwas Erfrischung würde mir gut tun." Erwiderte ich seufzend und lächelte. Die Fee lächelte zurück und antwortete: "Nun dann viel Glück weiterhin und bis bald." Als ich gerade weitergehen wollte, hielt mich die Fee noch einmal zurück und sagte: „Ich bin froh, dass Du Dich vom Geschwätz der Hexe nicht verführen hast lassen. Die Wesen der Nacht und des Nebels können sehr hinterlistig und falsch sein. Und das schlimmste ist, sie können gute Wesen imitieren.“ Das wusste ich bereits, und ich war selber froh, dass ich mich nicht beeinflussen ließ.

 

Als ich den Weg des Windes durchquerte, und abermals zum Weg des Mondes kam, spürte ich wieder Lunarellas Anwesenheit. Sie war es schließlich, die mich auf den Weg des Regens brachte. Sie wollte mir nach wie vor vorgaukeln, sie sei gut und wolle mir helfen. Aber ich ließ mich nicht beirren. Ich war gespannt, was mich da am Weg des Regens erwartete, und freute mich auf die Erfrischung, denn von meiner weiten Reise war mir warm geworden, und ich war durstig. Ich folgte dem Lauf des Wassers. Es würde mich zu den Wesen des Regens bringen. Wer herrscht wohl über das fruchtbare Wasser? Mein verdacht war, dass ich bald auf eine Nixe treffen würde. Da hatte ich mich aber getäuscht. Nachdem ich dem Lauf des Wassers gefolgt war, war ich überrascht, wem ich da begegnete. Interessanterweise war es keine Nixe, sondern ein Faun, der vor mir stand. Der Faun sprach: "Sei gegrüßt, ich bin das Wesen des Regens, und der Hüter über das Wasser. Möge Dir das Wasser immer eine wohltuende Erfrischung sein, und Dich reinigen." Er reichte mir einen kleinen Kelch, der mit frischem kühlen Wasser gefüllt war. Ich antwortete: "Ich danke Dir, lieber Faun. Aber ich muss sagen, ich bin schon überrascht, Dich hier zu treffen." Der Faun sah mich verwundert an, und fragte: "Warum? Welches Wesen hättest Du denn erwartet?" Ich räusperte mich und sagte: "Hmhm eigentlich hätte ich eine Nixe erwartet. Die Nixen und Wassermänner sind doch eigentlich die Schutzgeister des Wassers." "Da hast Du schon auch recht. Wir arbeiten eng miteinander zusammen." Antwortete der Faun kurz und fragte: "Wohin führt Dich Dein Weg?" "Ich möchte wieder zurück zum Weg der Sonne. Dort will ich den magischen Kelch suchen." Antwortete ich. "Na dann mach Dich auf den Weg. Ich kann Dir aber nicht versprechen, dass Du diesen Weg gleich wieder findest." Sagte der Faun. "Danke, irgendwann werde ich schon ankommen. Hier fürchte ich mich nicht. Ich kenne schon alle Wesen, die zu den Wegen gehören." antwortete ich und nach der Verabschiedung ging es weiter. Als ich schon ein kleines Stück gegangen war, rief mir der Faun nach: "Und wenn Du Deinen magischen Kelch gefunden hast, komm wieder hier her, und lass ihn von mir mit fruchtbarem Wasser füllen." "Gut, danke!" rief ich zurück, und schritt weiter voran.

 

Nun war ich endlich wieder beim Weg der Sonne angelangt. Ich folgte wieder dem Reh, und die Fee umarmte mich vor lauter Wiedersehensfreude. Ich erklärte ihr, dass ich nun wirklich den Weg der Sonne weitergehen wollte, um meinen magischen Kelch zu finden. Sie war sehr erfreut darüber. Die Fee sagte: "Nun, Du hast Dich entschieden. Geh nun furchtlos durch diese Höhle, und finde Deinen magischen Kelch."

 

Dann war es endlich soweit. Ich war am Ziel meiner Reise, und mein Lohn war der magische Kelch des Tages. Ich bin ein Kind der Sonne und des Lichts. Mein Schutzwesen ist derzeit die Fee. Es fühlt sich gut an, ein Mensch der Sonne und des Lichts zu sein.

 

Nun, nachdem ich mich ausgeruht hatte, wollte ich den Weg des Regens wieder finden, um mir vom Faun meinen Kelch mit dem frischen fruchtbaren Wasser füllen zu lassen. Meine Schutzfee hüllte mich und den Kelch in einen schützenden Lichtmantel ein, um vor den Wesen der Nacht und des Nebels geschützt zu sein.

 

Zuerst kam ich leider tatsächlich wieder auf den Weg des Mondes, dann auf den Weg der Sterne. Die Hexe und der Magier fühlten sich vom hellen Schutzmantel der Sonnenfee gestört und ich war froh, als ich da vorbei war. Als nächstes kam ich auf den Weg des Windes, und ging den Waldweg entlang, bis zu den verspielten Elfen des Windes und Hütern des Waldes. "Nanu? Was machst denn Du schon wieder hier? Du hast doch wie man sieht Deinen magischen Kelch schon gefunden." Wunderte sich eine der Elfen. "Das stimmt, aber ich will ihn vom Faun mit Wasser füllen lassen." Antwortete ich. Dann ging ich weiter.

 

Ich kam wieder zum Weg des Nebels und folgte den funkelnden Steinen, bis ich wieder dem Troll begegnete. "Oh! Du wolltest mir wohl Deinen magischen Kelch zeigen wie?" Fragte der Troll und blickte den Kelch schmachtend an, so als würde er denken: "Oh! Den muss ich haben!" "Nein, ich möchte eigentlich auf den Weg des Regens, um den Kelch mit Wasser füllen zu lassen. Der Faun hat es mir versprochen." antwortete ich. Der Troll griff plötzlich nach dem Kelch und schrie laut auf: "Au! Wieso ist denn der so heiß!?" "Weil ein Sonnenlichtschutzmantel um ihn herum ist, und auch um mich. Das vertragt Ihr Wesen des Nebels nicht." antwortete ich und musste plötzlich lachen. Der Troll hatte sich die Finger verbrannt, und hielt sie in den kühlen Nebel hinein. Ich erschrak, als der Troll plötzlich einen Zauberspruch sagte:

"In Nebelschwaden soll dieser Kelch nun baden,

und er gehört nicht mehr Dir, sondern nur mir!"

Ich blieb aber ruhig, weil mir auffiel, dass der Lichtschutzmantel sich verstärkte. Ich lachte ihn aus, weil der Troll konnte nichts dagegen unternehmen, denn sein öder Zauberspruch bestand nur aus leeren Worten. Ich schaute, dass ich von hier weg kam, denn folgen konnte der Troll mir nicht, weil er all die Edelsteine bewachen musste.

 

Nach einiger Zeit war es endlich soweit, und ich kam am Weg des Regens an. Ich folgte dem Lauf des Wassers, bis ich dem Faun begegnete. Dieser begrüßte mich freundlich und voller Freude und löste sein Versprechen ein. Er füllte den Kelch mit klarem, frischen, reinen Wasser. Ich bedankte mich beim Faun und trat den Rückweg an. Ich wollte nur noch dorthin, wo ich hingehöre, auf den Weg der Sonne, zu meiner Schutzfee.

 

Als ich dort wieder wohlbehalten mit dem Kelch ankam, freute sich Sunnya, meine Schutzfee sehr. Hiermit ist diese Geschichte nun zu Ende.

 

geschrieben am: 6.12.2011

Inspiriert hat mich das Online-Orakel "der magische Kelch".

 
   

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